1. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
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Betreff: Gestaltung des Stadthallenplatzes

Geht jetzt die Diskussion wieder los? Bislang vertraute ich darauf, dass der mehr als eindeutige Bürgerentscheid angekommen ist, sprich: danach gehandelt wird!

Keiner schreibt jedoch einen Leserbrief ins Blaue, ohne fundierte Informationen.

Ich möchte daher nochmals eindringlich daran erinnern, dass dem Bürgerbegehren die Skizze des Herrn Denk zugrunde lag, wonach die neue Stadthalle anstelle der alten steht und - wenn trotz instensivsten Bemühens der Markt in der Hauptstraße (Hirschenwirtsanwesen) nicht möglich ist, ihn im Bauhofgelände zu errichten. 

Nachdem nun auch das Kasernengelände veräußert wird, ist der jetzige große Stadthallenplatz dringend erforderlich. Verbauen wir uns doch nicht diese einzige große Fläche im Altstadtgebiet!

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass die sinnvollste Platzierung für den Markt, - für die Geschäfte in der Altstadt und die Bürger -, die Hauptstraße wäre; zudem würden hier nur Gebäude umgebaut und könnten zu einem Schmuckstück werden, während auf dem neuen Stadthallenplatz wieder eine große Fläche "zugepflastert" würde. Und auch für diesen Umbau müßte es doch Zuschüsse geben?!

Für das Bauhofgelände könnte ich mir etwas Schöneres vorstellen. Wie oft werden im BFS "Unser Land" Blumenparks vorgestellt, mit Wegen, Ruhebänken, darin eingebettet evtl. ein Aufenthaltsplatz zum Feste feiern, einem Kinderspielplatz,usw. Außerdem wäre für dieses Gelände ein Kinder-Verkehrsübungsplatz sinnvoll sowie  ein gut gestalteter Containerplatz, auch für Klein-Anfuhren von Grüngut (so manche, meist nicht motorisierte Bürgerinnen- bringen ihr Grüngut mit dem Schubkarren).

Den vorderen, jetzigen Stadthallenplatz würde ich verwenden als Messe- und Volksfestplatz, ansonsten vor allem für Parkplätze! Wie zugeparkt ist dieser Platz oft bei Märkten oder Festen in der Altstadt, oder bei großen Beerdigungen. Im übrigen sind Bedienstete und Kunden der Altstadt dankbar für möglichst kurze Wege.  Auch Parkplätze kann man ansprechend gestalten.

Ich hoffe jedenfalls so sehr, dass ich mit meiner Befürchtung (damit bin ich nicht allein), es könnte darauf spekuliert werden, den Bürgerentscheid erneut auszuhebeln, auf dem Holzweg bin.
Vor Kurzem kam in BR 1  ein Zitat des Weidener OB, der größten Wert auf das Miteinander mit seinen Bürgern legt:  "Wer das Gegenteil von dem tut, was der Bürger will, der hat ihn verloren". ......

12.10.2008 um 11:49
2. Eintrag
Absender: bert maderer
Email: erikasnaturladen@t-online
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Betreff: Zeitungsartikel MZ:Edeka schließt Markt i.d.Ledererstraße

:(Zu den Aussagen des Bürgermeister Bayerl in der MZ vom 27.September 08 kann man nur noch den Kopf schütteln.
Offensichtlich soll die Schließung des Edeka-Marktes in der Ledererstraße als letztes Druckmittel für einen Neubau auf dem Stadthallenareal herhalten.
Nun werden die Aktionsbündler als die Sündenböcke und Verhinderer hingestellt.Dabei haben doch die Stadtspitze und ihre sogenannten "Planer" zweimal einen Bürgerentscheid herausgefordert und verloren!Ist das alles vergessen?Eher verdrängt!

Die Wahlbeteiligung von 51 % bei der Landtagswahl am Sonntag (die niedrigste im Landkreis!) spricht wieder einmal für sich und sollte die Akteure zum Nachdenken bringen.

Rührend,die Sorgen des Herrn Bayerl um die Arbeitsplätze der Edeka-Mitarbeiter.
Ich wünschte mir,er würde sich solche auch um die Geschäftsbetreiber in der Altstadt machen!

Bert Maderer

1.10.2008 um 17:48
3. Eintrag
Absender: Peter Zant
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Betreff: Generaldebatte um Stadthallenareal

 ( ungekürzte Fassung )

Nach dem Bürgerentscheid vom April 2008 trat bei den "Stadtoberen" zunächst eine sechswöchige "Schockstarre" ein, von der man sich nur schwer erholte. Um Alternativmöglichkeiten auszuloten und endlich Bürgerbeteiligung zu demonstrieren, wurde ein Arbeitskreis unter Leitung des Moderators Hans Eibauer ins Leben gerufen, der sich als neutraler und kompetenter Fachmann erwies und immer wieder mit innovativen und erfrischenden Vorschlägen aufwartete. In jeder der fünf AK-Sitzungen wurde nach kurzer Diskussionszeit von den städtischen Vertretern jedoch gebetsmühlenartig der Edeka-Markt wieder ins Spiel gebracht, obwohl die überwiegende Mehrheit der AK-Mitglieder die Ansiedlung eines 2000qm großen Vollsortimenters als absolut kontraproduktiv für die Entwicklung der Altstadt und deren Geschäfte betrachtete ( nachzulesen in den Protokollen ). Auch bei der öffentlichen Sitzung des Arbeitskreises im Sporrersaal sprachen sich nur 9 von 50 Anwesenden Bürgern für einen SB-Markt auf dem Stadthallenareal aus. Ein Lebensmittelmarkt in die Leerstände der Altstadt wurde von fast allen Anwesenden befürwortet. Nachdem Moderator H. Eibauer den Mehrheitsmeinungen im AK folgte und einen weiteren Supermarkt aus vielerlei Gründen als nicht konsensfähig in der Bevölkerung darstellte, wurde ihm in der Stadtratsitzung vom 31.08. vom CSU-Fraktionssprecher eine derartig geharnischte Rüge erteilt, die in Wortwahl und Arroganz kaum zu überbieten war. Mit dem bis dato erarbeitetem Konzept des Arbeitskreises, welches bei weitem noch keine Endgültigkeit beanspruchte, fuhren die drei Stadtvertreter zur Regierung der Oberpfalz, um Wirtschaftlichkeit und Förderfähigkeit feststellen zu lassen. Nicht dabei, weil nicht gewollt, der Moderator oder wenigstens ein Vertreter des Aktionsbündnisses, um ihre Ergebnisse präsentieren zu können. Zurück kam man mit dem gewünschten und erwarteten Ergebnis: "Eine Förderfähigkeit kann zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht beurteilt werden". Nun war auch die vom Stadtrat beschlossene Machbarkeitsstudie nur noch eine Folgerichtigkeit. Das von der Stadt beauftragte Büro Rödl & Partner teilte anfang September mit, "dass es sich nicht in der Lage sieht, ein Angebot abzugeben". Warum nicht sofort ein anderes Büro beauftragt wurde, eröffnet Spekulation Tür und Tor. Das Stadtratsergebnis von 14:5 für die Ansiedlung eines Edeka-Vollsortimenters scheint zwar aufgrund der Parteizusammensetzung ein klares Votum darzustellen, spiegelt aber den Bürgerwillen in keiner Weise wieder. Eine diesbezügliche Bürgerbefragung lehnte der Bürgermeister kategorisch ab: "Man weiß ja nicht, wer da alles unterschreibt". Im nachhinein betrachtet können die städtischen Aktionen mit Arbeitskreis, Moderation und Bürgerbeteiligung nur als Alibiveranstaltungen mit Zeitverzögerungstaktik betrachtet werden, die nur zu einem Ziel führen sollten: Eine Stadthalle gibt es nur mit Edeka.
Im Aktionsbündnis ist man der unverrückbaren Meinung, dass das Ergebnis des Bürgerentscheids zu 100 Prozent durchzuführen ist. Park, Wanderweg, neu gestalteter großer Platz und Multifunktionshalle bilden eine Einheit. Für Variationsmöglichkeiten gibt es wenig Spielraum. Für die sog. wirtschaftliche Einheit ist nur der Platz auf dem alten Bauhofgelände vorstellbar.

                                            
                                                                    Peter Zant, Hofzell 10, 92431 Neunburg

26.9.2008 um 15:00
4. Eintrag
Absender: Bert Maderer
Email: erikasnaturladen@t-online.de
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Betreff: Kommentar zum Artikel: " Arbeitskreis: CSU-Rüge für Moderator Hans Eibauer " in der MZ vom 05.08.08

Zum o.a. Thema könnte man seitenlange Kommentare verfassen. Ich versuche das Wesentliche kurz zu erfassen:

Hans Eibauer war als Moderator des AK vom Aktionsbündnis "Stadthalle ja - aber anders als geplant" vorgeschlagen worden und auch von der Stadtspitze und der CSU akzeptiert worden. Dabei hat er sich meiner Meinung nach als neutraler und kompetenter Fachmann erwiesen. Die ersten Unmutserscheinungen bei den Verfechtern des Städtischen Konzepts der Hallenarealplanung traten auf, als Hans Eibauer diesen klarzumachen versuchte, einige "Luftschlösser" ihrer Vorstellungen fallen zu lassen. Zum Beispiel eine ganztägig betriebene Gastronomie in der neuen Stadthalle, diese angesichts der Lage in der Neunburger Gastronomielandschaft wirtschaftlich betreiben zu können. Selbst die Stadt Cham plant ihre neue Stadthalle ohne Gaststätte. Diese würde die Kosten um einen wesentlichen Faktor nach unten fahren. Hans Eibauer wartete dem AK immer wieder mit unorthodoxen und erfrischenden Vorschlägen auf, die es den "Hardlinern" der CSU einschließlich dem 1. Bürgermeister schwer machten ihnen zu folgen. Unter anderem entstand die Idee der "Kinderspiellandschaft" oder als wirtschaftliche Komponente, eine "Orangerie" als Treffpunkt für Jung und Alt als Verbindung vom Hallenareal/Stadthalle zur Altstadt. Immer wieder aber, wie Getriebene, brachte die Stadtspitze das Thema Supermarkt auf den Tisch, der zwar nicht zur Abstimmung beim Bürgerentscheid anstand, aber "gefühlte" Ablehnung bei den meisten Bürgern erfährt. Der Bürgermeister sollte mal mehr unters Volk gehen, nicht nur bei Festen, da ist die Stimmung anders!
Auch bei der öffentlichen Arbeitskreissitzung beim "Sporrer" sprachen sich nur 9 von 50 Anwesenden für einen SB-Markt auf dem Stadthallenareal aus! Wieso wird der Bürgerwille nicht berücksichtigt?
Die vodergründige "Kündigung" Eibauers wegen der angeblichen eigenmächtigen Veröffentlichung  interner Gesprächsinhalte halte ich persönlich für überzogen. Diese Informationen wären sowieso an die Öffentlichkeit gegangen. Nur weil sich die Stadtspitze auf den Schlips getreten fühlte, weil sie selbst diese nicht veröffentlicht hat, zeigt was sie in Wahrheit vom Stellenwert des AK hält: nämlich gar nichts!
Das beste Beispiel liefert die Aussage der stellvertretenden Bürgermeisterin: "Herr Eibauer hat sich in den letzten (Stizungs-)-Wochen als Meinungsmacher herausgestellt". Soll heissen, Eibauer habe zu sehr die Stellung des Aktionsbündnisses vertreten!
Wessen Stellung oder besser Interessen vertreten denn die Stadtverantwortlichen? Die von Edeka oder deren Lobbyisten? Wie weit hat sich die Stadt oder die Freizeit Gmbh schon mit diesen verpflichtet oder gar gebunden? Hier stimmt was nicht, dafür stinkt etwas! Das pfeifen die Spatzen von den Dächern!
Bei der Abstimmung der o.a. Sitzung fühlte ich mich nachher als Stadtrat gewaltig über den Tisch gezogen und sehr unwohl. Auch anderen Räten erging es so. Arglos wurde damit die Ausbootung Hans Eibauers fast einstimmig beschlossen. Dies bedauere ich hiermit öffentlich und hoffe, dass Hans Eibauer bei der Begleitung in der Planungs-und Auswahlphase wieder als Moderator fungieren kann.
Er hat mit seinem Engagement als Bürgermeister in Schönsee bewiesen wie eine Ortsentwicklung vorangebracht werden kann. Auch die Gründung und erfolgreiche Arbeit des Bayerisch - Böhmischen Zentrums zeigt seine Handschrift und Visionen. Im Sinne der gedeihlichen Zusammenarbeit zum Wohl der Stadt Neunburg v.W. würde ich mir wünschen wieder vernünftig und offen miteinander umzugehen und den Bürgerentscheid möglichst bald umzusetzen.

                                                      
                                                        Bert Maderer, Ufertal 2, 92431 Neunburg v.W.

7.9.2008 um 13:26
5. Eintrag
Absender: Holzmichl
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Betreff: )()()

Oh mein Gott!!!! Wie dumm ist eigentlich das Neunburger Volk. :d

22.6.2008 um 11:41
6. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
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Betreff: Danke ! - Neue Stadthallenplanung

Danke und Vergelts Gott
dem Aktionsbündnis für Zeit, Geld, Kraft und Nerven bei der Bewältigung dieses Bürgerbegehrens -
und den vielen Neunburgern, die sich nicht beirren ließen, das Bessere zu wählen!
Ich hoffe und wünsche, dass die Risse und Gräben, die dieser Kampf verursachte, baldmöglichst überwunden werden und mit "vereinten Kräften" - ohne Verzögerung - eine gute, sinnvolle Planung der Stadthalle und des Areals erarbeitet wird.
Alles Gute für ein harmonisches Miteinander!

Noch einen Rat, eine Warnung an die Stadt-Oberen möchte ich loswerden:
Dass n i e mehr versucht wird, den Torweiherpark zu beschneiden, zu bebauen! Die Bürger sind sehr sensibel geworden und schätzen dieses Stück Natur mehr denn je. Ein weiterer Versuch würde mindestens ebenso enden.
Wie freut mich der Anblick dieser Grünfläche und der Bäume wieder, während sich in mir in den letzten Monaten bei dem Gedanken an Motorsäge und Bagger das Herz zusammenzog! Ich sehe bereits einen schönen Park vor mir, mit schattigen Plätzen und Ruhebänken und einem Kinderspielplatz (keinem Weiher, aus Sicherheit für die Kinder und zunehmender Stechmücken). Und einen sauberen Durchgangsweg, den wir einmal hatten. Träumen ist ja nicht verboten ......

21.4.2008 um 19:42
7. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660-0001@t-online.de
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Betreff: Es ist entschieden

Der Bürger hat mit deutlicher Mehrheit entschieden:

Er will eine Stadthalle - aber anders als geplant: Ohne Eingriff in die Grünanlage und
ohne den Supermarkt quer über das Filetstück des Platzes.
Es freut mich, dass sich die Menschen nicht von dem enormen Aufwand und den teilweise wenig sachlichen Darstellungen  des Bürgermeister und der CSU übertölpeln ließen.

Die Stadt sollte nun endlich auf ihre Bürger zugehen und eine Planung einreichen, die den Wünschen der Mehrheit der Neunburger gerecht wird.
Nicht der Bürger hat die Hallenplatzplanung verzögert, sondern die  Agitatoren, die nicht bereit waren, dem Anliegen der Stadtbewohner Gehör zu schenken.

20.4.2008 um 23:30
8. Eintrag
Absender: Rainer Wallitschek
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Betreff: Stadthalle Ja ...... aber anders

Heute wird entschieden ......

Ich hoffe, das viele Neunburger den Bürgerntscheid ernst nehmen  !!!!!!



Habe alle Einträge in diesem Gästebuch gelesen ...... und was manche unserer

sogannten Stadtoberhäupter von sich geben ......

                                                "ohne Worte"        



20.4.2008 um 01:53
9. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660-0001@t-online.de
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Betreff: Fragenkatalog an den Bürgermeister

Werte Gäste der Seite,

Ganz so wie es der Bürgermeister in seinem Eintrag schildert, liegt die Sache Fragenkatalog zu den Werbemaßnahmen der Stadt in Sachen Stadthallenplanung nicht.
Ich habe in der Sitzung zwar vermerkt, momentan gebe ich  mich mit den  Antworten zufrieden. Allerdings steht mein Antrag weiterhin, dass ich für alle Ausgaben, die die Stadt bzw. eine Gesellschaft der Stadt in Sachen Werbefeldzug  getätigt  hat, eine Rechnungslegung fordere.
Dazu zählen u.a.  die Arbeiten (Plakatieren, Ausstellen der Plakate, Einsammeln nach dem morgigen Bürgerentscheid) durch städtisches Personal; die Telefonate zur Inserentenwerbung,  Beteiligung des Architekten Beer und des Projektmanagers Speer an den Teilbürgerversammlungen und auch die Arbeitszeit, die der Bürgermeister für das Austragen von Plakaten, Prospekten zum Aushang in diversen Geschäften während seiner Dienstzeit verwandt hat.
Zu letzterem hatte der Bürgermeister nur insofern Auskunft erteilt, dass er die Briefaktion privat gehändelt hat. Zu dem Austeilen der Plakate/Prospekte hat er in dieser Sitzung keine Auskunft gegeben.
Bei Punkt 2 war die Antwort in Sachen Fairnessgebot gegenüber Ladenbesitzern
sehr schwammig.  Da die einseitige Information der Bewohner des Marienheims durch die Zusage des Bgm. aufgehoben werden konnte, auch das Aktionsbündnis könne ihr Plakat aushängen, habe ich in Anbetracht der weiteren Sitzungspunkte die momentanen Antworten des Bgm. ohne Erwiderung hingenommen. Dieses "Zufriedensein" mit der momentanen Auskunft des Bgm. bedeutet noch lange keine Zufriedenheit in der Sache.

19.4.2008 um 18:55
10. Eintrag
Absender: Bayerl Wolfgang
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Betreff: Fragenkatalog von Frau Stadträtin Weber zum "Werbefeldzug de Bürgermeisters

:)

Hallo....,

Frau Stadträtin Weber hat die aufgeführten Fragen in der letzten Satdtratssitzung an mich gestellt. Ich habe dies alle sachlich begründet beantwortet.
FrauWeber hat anschließend festgestellt, dass sie mit der Beantwortung ihrer Fragen zufrieden sei!

Gruß

Wolfgang Bayerl
1. Bürgermeister

19.4.2008 um 15:55
11. Eintrag
Absender: W. Denk
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Betreff: Film-Video der Stadt / was ich vermisse ...

Film-Video der Stadt / was ich vermisse ...

Das Film-Video der Stadt habe ich mir angesehen.
Was ich vermisse:
:o
A  -  Es fährt kein Verkehr direkt neben dem Platz
Wenn erst mal die Autos von der Innenstadt über den Kreisel neben dem Platz
hinter den Einkaufsmarkt fahren, wird doch sicherlich etwas los sein.
:o
B  -  Der Platz ist nicht mit Ketten und Pollern zur Straße hin gesichert
Die Länge der Ketten mit Pollern müsste ca. 70 m lang sein.
(hinter dem allseitig freigelegten ehemaligen Ostbahnhof bis zum Hirschenwirtstadl,
oder falls dieser mal weg sein sollte, wären es sogar ca. 85 m Gesamtlänge
der Absperrung
Wenn man keine Ketten will, stellt man alternativ eine ganze Menge Betonwürfel
oder Pflanztröge od. ähnl. auf.
Erst vorgestern habe ich einen Jugendlichen gesehen, der scharfe Runden
im Verkehrskreisel gedreht hat, kurz vorm umfallen des Autos.
1. Die Sicherheit der Kinder beim Brunnen ein paar Meter neben der Straße
    wäre sonst nicht gewährleistet.
2. Wildes Parken wird dann sonst auf dem Platz auch wieder möglich sein.
3. Der Platz wirkt ohne Absperrung größer als er ist, da die Straße optisch mit
    eingebunden ist.
:)
Planung des Aktionsbündnisses
Hier braucht man so gut wie keine Absperrketten,
da die Platzausrichtung zur Grünanlage ist.
Ausserdem sitzt man hier wesentlich verkehrsberuhigter vom Lärm und Gestank
der Autos.
:-S
Warum soll also der Platz der städtischen Planung einen hohen
Erholungs- und Freizeitwert haben  ???
:o
C - Innendecke der Stadthalle
Falls mal Faschingsveranstaltungen dort stattfinden,
wird sich die Dekoration hauptsächlich auf die Wände beschränken.
Sonst müsste man sehr, sehr hohe Leitern für die Decken aufstellen.
(oder sehr lange Spannseile von Wand zu Wand ? - Saalbreite ca. 21 m)
Für die Beleuchtungskörper wird es sicherlich eine Lösung geben.
Gutes Licht nahe über den Tischen wird man auch brauchen,
wenn z.B. Seminare oder ähnl. dort statt finden
(vielseitig nutzbar sollte sie schon sein - die Stadthalle)
(H)
D - Sichtkontakt zur Bühne
Auf der Empore werden nur die ersten Reihen das Treiben auf der Bühne sehen.
Die hinteren Reihen müssen sich mit dem Ohrenschmaus zufrieden geben.
:(
Wenn man die bessere Lösung des Aktionsbündnisses will,
dann stimmt man mit - JA -
:)



19.4.2008 um 14:05
12. Eintrag
Absender: Andrea und Michael Eckel
Email: michael@sps-europe.de
URL:

Betreff: Blick von außen!

Wir sind ja seit mehreren Jahren (zumindets im Durchschnitt) keine NEN-Bürger mehr, aber wir lesen zur Belustigung wöchentlich den Neunburger Samstagsteil der MZ.
Leider ist es zur Zeit aber nicht mehr lustig sondern nur noch beschämend was sich Satdtrat und Bürgermeister Wolfgang Bayerl leisten.

Die einen stehen in ungewohnter Geschlossenheit hinter einer Entscheidung, die gar nicht hätte getroffen werden dürfen, weil sie den Ausschreibungsvorgaben widerspricht, der andere lügt, wenn er behauptet, dass die Ausschreibung hätte europaweit erfolgen müssen.

Deshalb sind wir eigentlich ganz froh, dass wir dem Treiben von außen zuschauen können und freuen uns auf die "Watsch´n" die Stadtrat und Bürgermeister am Sonntag bekommen werden.

Grüße
Andrea und Michael Eckel;)




19.4.2008 um 10:40
13. Eintrag
Absender: W. Denk
Email:
URL:

Betreff: Immer wieder die gleichen Fehler !?

:a
Immer wieder die gleichen Fehler !?
:-S
Textauszug aus Flyer der Stadt Neunburg v.W.
"Keine andere Arbeit hat es verstanden,
das neu gestaltete Stadthallenareal
so geschickt mit der Altstadt zu verzahnen"
:-S
Ist das so zu verstehen, dass alle restlichen 225 Arbeiten
nicht in der Lage waren, passende Arbeiten zu liefern ?
Das wäre ein furchtbares Armutszeugnis für alle anderen
225 Architekten, wenn man diese Aussage der Stadt so liest.
:o
Diese Architekten haben sich doch nur an die Vorgabe der Stadt gehalten,
nicht in die Grünanlage zu bauen.
Warum werden Sie jetzt dafür sogar von der Stadt indirekt kritisiert ?
:a
Was wäre wenn .....
:-S
Wenn man sich vorstellt, dass 2005 der Einkaufsmarkt
in die Grünanlage gebaut worden wäre,
wo würden die Stadtverantwortlichen jetzt
die neue Stadthalle hinstellen ?
> hinter dem Einkaufsmarkt !
Der Einkaufsmarkt wäre dann das TOR ZUR ALTSTADT !
und nicht die Stadthalle.
:p
Alle Stadtverantwortlichen müssen froh sein,
dass sich damals die Bürger gegen diese Fehlentscheidung
gewehrt haben.
;)
Warum also soll man immer wieder die gleichen Fehler machen?
:-S
deshalb:
Ja zur Stadthalle - :d
ja zur jetzigen Grünanlage - :d
Ja zum jetzigen Platz - :d




18.4.2008 um 22:03
14. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
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Betreff: Stadthallenplanung - JA zum Aktionsbündnis

Herr Professor Dr.Dr.h.c. Karl Ganser, ein in ganz Europa bekannter Autor und Stadtplaner, bezeichnet die derzeitige städtische Stadthallenplanung als schweren städtebaulichen Missgriff!
Ich möchte den Befürwortern des Plans eine Frage stellen: Ist es Ihre eigene Überzeugung oder nur ein Gefälligkeits-Nein beim Bürgerentscheid? Die Amtszeit dieser Personen, die jetzt das Ruder unserer Stadt führen, ist in einigen Jahren zu Ende. Die Gebäude aber, die den Nachfolgern und unserer Stadt die Zukunft verbauen - (was ist dann noch möglich am Stadthallenplatz?)- stehen für lange, lange Zeit!
Warum ich mich nicht im Geringsten anfreunden kann mit  dieser Planung, sind folgende Punkte:
1) Wie kann man in der heutigen Zeit der Klimaerwärmung -ohne Notwendigkeit- Schatten spendende Naturflächen mitten in der Stadt zerstören; von wegen nur ein paar Bäume! - es sind 850qm, die Größe eines Baugrundstücks! Immer wieder wird gewarnt  vor gesundheitlichen Schäden, wenn immer weniger "grüne Lungen" Sauerstoff produzieren! Bei den zunehmenden Autoabgasen durch die Marktbesucher am Stadthallenplatz ist es das mindeste, diese Naturfläche zu erhalten.
2) Einen breiten, geraden Wanderweg - Goldsteigweg, der noch mehr Radfahrer erwarten lässt, zwängt man nicht zwischen zwei Gebäude, die ein Ausweichen unmöglich machen.
3) Einem Marktbetreiber opfert man nicht das Filetstück einer Stadt und verbaut sich damit  selbst die Zukunft.
4) Die neue Stadthalle ist durch die künftig halbe Fläche  keineswegs geeignet für alle Veranstaltungen. Wie eng wurde es bei Ausstellungen und beim Stadtball schon in der alten! Außerdem ist zu bedenken, dass die geplante Höhe der Halle nicht im Geringsten geeignet ist für einen Untergrund eines ehemaligen Weihers!
5) Da Herr Maier (Hirschenwirt) für die Ablösung seines Stadels am Stadthallenplatz bereit ist, ergibt sich lt. Plan des Aktionsbündnisses entlang der Rötzer Straße eine
ideale durchgehende Parkfläche für Altstadt- und Friedhofbesucher.
Meine Antwort am kommenden Sonntag kann deshalb nur sein:
"Ja" zum Plan des Aktionsbündnisses!

PS: Ich habe unserem Bürgermeister in allem "die Stange gehalten", aber bei diesen knallharten Werbemethoden bzw. Drohungen kann ich es nicht mehr.
Merken denn die Verantwortlichen der Stadt nicht, dass sie auf dem besten Weg sind, auch noch die restlichen Sympathien der Normalbevölkerung zu verlieren?

18.4.2008 um 17:21
15. Eintrag
Absender: Matthias Eckel-Binder
Email: matthias@mebspace.de
URL:

Betreff: Politikverdrossenheit

Als ich heute die Mittelbayerische aufgeschlagen habe, haben sich mir die gleichen Fragen aufgedrängt, die auch Margot Weber gestellt hat: Wer bezahlt eigentlich die großangelegte Werbekampagne?
Da die Stadt ja auf ihrer Webseite keine Möglichkeit zur Diskussion bietet, werden diese Fragen eben hier diskutiert. Aber das scheint ja recht gut zu funktionieren, denn wie man sieht sind ja auch Bürgermeister und andere Funktionäre Gast hier und treten in die Diskussion ein (möglicherweise in Ermangeleung einer eigenen Plattform zum Meinungsaustausch).
Zum Thema städtischer Webseite möchte ich auch anmerken, dass ich die Art und Weise der Information über die Stadthalle als Manipulation ansehe. Unter den "Link's zu anderen Informationen" finden sich leider nur gefilterte Links - natürlich nur zu gunsten des städtischen Konzepts. Da im Impressum die "Stadt Neunburg als Körperschaft des öffentlichen Rechts" als Herausgeber auftritt, erwarte ich mir hier mehr Neutralität.
Markus Paulus möchte ich auch Recht geben: Der Schwarzachtalanzeiger hat sich in meinen Augen auch disqualifiziert. Eine einseite Parteiergreifung im REDAKTIONELLEN Teil trägt nicht zur Glaubwürdigkeit bei.
Angesichts der hier in diesem Gästebuch angesprochenen Punkte verwundert es nicht, dass sich immer mehr von der Politik abkehren und diese als Spielwiese für die "Großkopferten" und deren Geschäfte abtun. Die Vorgänge der letzten Zeit haben dieses Bild auch bei mir wieder verstärkt assoziiert. Ein wenig mehr Offenheit zur öffentlichen Diskussion hätten den Stadtverantwortlichen gut zu Gesichte gestanden - hätten zur Glaubwürdigkeit beigetragen und die Diskussion wäre vielleicht nicht mit so verhärteten Fronten über die Bühnen gegangen; dafür mehr mit Sachargumenten.
Bleibt nur zu hoffen, dass am Sonntag die richtige Entscheidung fällt. Denn: Ich stimme mit JA, damit Neunburg eine Stadthalle bekommt und nicht einen Supermarkt mit angegliederter Mehrzweckhalle!

18.4.2008 um 14:38
16. Eintrag
Absender: W. Denk
Email:
URL:

Betreff: Nur mit Einkaufsmarkt förderfähig ???

Nur mit Einkaufsmarkt förderfähig ???

VORGESCHICHTE
Hätte 2005 und heute kein Investor eines Einkaufsmarktes Interesse am Stadthallenareal gehabt, müsste man jetzt kein Gebäude für den Einkaufsmarkt
planen, finanzieren und bräuchte auch gar keines
bauen, unterhalten und ggf. später wieder abbrechen.

Die Architekten hätten gute Voraussetzungen zum Planen einer schönen Stadthalle mit großer Umgebung gehabt, da es kein so dominantes Gebäude gegeben hätte, das die Fläche zerstört. So haben falsche Weichenstellungen der Stadt noch viel bessere Lösungen von Anfang an schon verhindert. 

HEUTE
Es wären deshalb doch auch Anträge auf Finanzierungs-Zuschüsse gestellt worden: Wären dann diese etwa ohne Einkaufsmarkt abgelehnt worden ?
( Aussage von Seiten der Stadt: „Die Stadthalle allein ist nicht förderfähig;) 

Hier die Haupt-Baugruppen:
Teil 1 – Abbruch, Freimachung Gelände - wurde bereits bewilligt!
Teil 2 – Platz - förderfähig
Teil 3 – Parkplätze – förderfähig (für Stadthalle und Altstadt)
Teil 4 – Stadthalle – förderfähig 

Sonstige Baugruppen (förderfähig ??)
A   Einkaufsmarkt
B   Parkplätze für Einkaufsmarkt
C   spätere Gewerbebauten mit Tiefgarage – 2. BA auf Bauhofgelände 

Egal ob die Stadthalle rund oder eckig geplant wird, es ist ein Stück Gebäude mit Namen  „Stadthalle“. 

Warum also sollte die Stadthalle ohne Einkaufsmarkt nicht förderfähig sein?

Was macht den städtebaulichen Charakter eines 1-geschoßigen großen, flächigen Baukörpers aus (genannt Einkaufsmarkt), dass er unter die Rubrik „besonders förderfähig“ gelangt?

18.4.2008 um 10:07
17. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660@t-online.de
URL:

Betreff: Werbefeldzug des Bürgermeisters - Kostenfrage

SPD-Stadtratsfraktion Margot Weber
Fragenkatalog zu den Kosten des Bürgerbegehrens betreffs des Werbefeldzugs für das städtische Konzept Stadthallenplanung und zur Vorgehensweise des Bürgermeisters bei seinen Werbemaßnahmen.

Aus welchen Mitteln wurden folgende Maßnahmen finanziert? Sollte eine dieser Maßnahmen aus dem städtischen Haushalt bzw. aus dem einer Gesellschaft der Stadt finanziert sein, beantrage ich die Rechnungslegung.

Hat der Bürgermeister das Austragen von Briefen, Prospekten, Plakaten während der Dienstzeit gehändelt?

Entsprach der Bürgermeister bei seinen Werbemaßnahmen der Neutralitätsverpflichtung und der Fairness?  In einem „Betrieb“ wurde das städt. Plakat vom Bgm.  ohne vorherige Rücksprache mit dem Inhaber ausgehängt und - bezogen auf ein Plakat des Aktionsbündnisses - stellte  der Bgm.  dem Personal des Betreibers  die Frage, ob der „Betrieb“ es sich leisten könne, auf 150 städtische Angestellte als Kunden zu verzichten.    
Entsprach er  der Neutralitätsverpflichtung auch im Fall der Werbemaßnahmen im Marienheim. Dort hängen 2 Plakate pro Stadtplanung aus, handschriftlich  versehen mit den „besten Empfehlungen vom 1. Bgm“.   Für die Anbringung eines Plakates des Aktionskreises hat man erst von der Heimleitung die Rücksprache mit Frau Gückel eingefordert. Ich nehme an Frau Gückel, die Genehmigung dazu ist erteilt worden. Jeder Heimbewohner hat  das Recht sich vielseitig und nicht zu einseitig informiert zu werden. 

18.4.2008 um 00:02
18. Eintrag
Absender: Markus
Email: markus@mp-web.com
URL:

Betreff: Auch wir stimmen mit "JA"

Hallo Gästebuch und andere Leser :)

Ich habe zwar rein gar nix mit Politik, weder landesweit noch stadtintern am Hut und ich kenne mich auch nicht mit den Hintergründen aus.

Sehr belustigend ist aber momentan was mit dem Bürgerbegehren geschieht, und welche Leute sich auf einmal eine mediale Bühne dadurch schaffen wollen. Wie gesagt, mich interessiert es nicht welche privaten und politischen Interessen hinter diesen "Projekt Stadthalle" stehen, ich gehe nach meinen persönlichen Gefühl das mir sagt das ich und meine Familie mit "JA" stimmen muss.

Ausserdem möchte ich hier anmerken das ich es rein gar nicht in Ordnung finde das ein Stadtanzeiger, der von Elkes Werbewelt herausgegeben wird, Meinung ergreift. Wenn schon das Thema aufgegriffen wird in einer unterdurchschnittlichen kostenlosen Wurfsendung, hätte es meiner Meinung gereicht ein seriöses Pro und Contra aufzustellen. Objektiver Journalismus und Berichterstattung ist wohl nicht mal in Neunburg möglich. Ich finde es eine riesen Frechheit diese Wurfsendung dazu zu benutzen, eine bestimmte Meinung zu verbreiten.

Wäre ich mehr wortgewand würde ich einen öffentlichen Leserbrief in die Mittelbayerische setzen, da es untragbar ist stadtinterne Medien zu benutzen die sich wie Propaganda liest.

Wie gesagt es ist meine Sichtweise zu diesen Thema eines "einfachen" :-S Bürgers.
Ich und meine Familie hoffen das diese architektonische Selbstverherrlichung nie gebaut wird.

Gruß
Markus Paulus

17.4.2008 um 19:21
19. Eintrag
Absender: W. Denk
Email:
URL:

Betreff: Mit „NEIN“ stimmen heißt gegen Altstadt stimmen

Mit „NEIN“ stimmen heißt gegen Altstadt stimmen

LEERSTÄNDE in Altstadt

Textauszug aus „leben findet innen statt“
Als sehr problematisch erweisen sich dagegen die stetig zunehmenden Leerstände, welche mittlerweile ca. 1.300 m2  Geschäftsfläche und ungefähr ebenso viele Wohnflächen umfassen.

2. BAUABSCHNITT auf Bauhofgelände

Dort sind später weitere Gebäude für Gewerbe geplant
Warum nicht in Altstadt einziehen lassen?

SONDERGEBIET

Baunutzungsverordnung – BauNVO - § 11 – Textauszug:
… Ladengebiete … Einkaufszentren …großflächige Einzelhandelsbetriebe … nicht nur unwesentlich auswirken können …sind bei Betrieben … in der Regel anzunehmen wenn die Geschoßfläche 1.200 m2 überschreitet … dass Auswirkungen bereits bei weniger als 1.200 m2 vorliegen

NEUER EINKAUFSMARKT

Lt. Wettbewerbsauslobung:
Folgende Flächen sind für den Supermarkt nachzuweisen: Somit werden fast 2.000 m2 bereits netto erreicht werden.

FLÄCHENNUTZUNGSPLAN – Sondergebiet SO derzeit   …. m2 ?

Ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes erforderlich?
Wenn ja, wann liegt ein neuer gültiger Plan vor?
Gibt es schädliche Auswirkungen in der näheren Umgebung

– ja oder nein? – (wenn die Fläche erhöht wird)

FAZIT
Es heißt immer, der neue Einkaufsmarkt ist ein Frequenzbringer.
Ist das so zu verstehen:
Die Leute kaufen im Einkaufsmarkt ein,
und gehen dann zur Altstadt
und kaufen dort nochmals das Gleiche ein,
somit wird die Frequenz erhöht.
(Voraussetzung: Wundersame Geldvermehrung) Ebenso heißt es bei der Gaststätte in der Stadthalle
„Es ist nur eine Ergänzung – keine Konkurrenz“  

Wer Weitblick hat stimmt mit:
Ja zur Altstadt

Ja zur Stadthalle
Ja zum Park
Ja zum Platz
Ja zum Wanderweg
Ja zum Ostbahnhof (in der neuen Planung ist er allseitig freigelegt
und dann passt er nicht mehr zum neuen Platz
und wird bald ganz beseitigt)

Krankenhaus weg  –  Kaserne weg  –  Altstadt weg  …..
 
.

16.4.2008 um 22:45
20. Eintrag
Absender: Thomas Scherr
Email:
URL:

Betreff: Ich stimme beim Bürgerentscheid mit NEIN,

Ich stimme beim Bürgerentscheid mit NEIN, weil das städtische Gesamtkonzept eine Chance für Neunburg ist.

16.4.2008 um 20:34
21. Eintrag
Absender: Klaus Schießl
Email:
URL:

Betreff: NEIN beim Bügerentscheid

Ich stimme am 20. April mit NEIN, weil bei der Planung eine gute Bürgerbeteiligung möglich war und der Stadtrat eine eindeutige Entscheidung traf.

15.4.2008 um 17:15
22. Eintrag
Absender: Dr. Dorothea Asensio
Email: praxis@dr-asensio.de
URL:

Betreff: Ja zum Bürgerentscheid

Ich stimme beim Bürgerentscheid mit ja, weil alle vernünfigen Argumente für das Konzept des Aktionsbündnisses sprechen.
Ganz besonders erhoffe ich mir großzügigere,familienfreundliche Spielplätze. Ich denke da an einen Ballspielplatz, an attraktive Klettergerüste aber ganz besonders auch  ein kleines Fließgewässer mit Kieselsteinen im Bachbett und Natursteinbrocken,auf denen kleine Kinder gefahrlos balancieren können an Stelle eines Teichs, der für Kinder wieder nur eine Gefahr und keine Spielmöglichkeit darstellt..
Dann könnten  auch  alte Menschen auf dem Weg vom Marienheim in die Stadt auf Sitzbänken  verweilen und den Kindern beim Spielen zuschauen. So ist allen Einwohnern von Jung bis Alt mehr Gelegenheitm für Kommunikation und Begegnung geboten.
Was mich an dem Planungsentwurf der Stadt ganz besonders stört, ist dieser dominante, überdimensionale Supermarkt an einem Platz, der zur Visitenkarte Neunburgs werden soll.

14.4.2008 um 19:58
23. Eintrag
Absender: bert maderer
Email: erikasnaturladen@t-online
URL:

Betreff: Flugblatt derÖWG-Stadträte Sorgenfrei/Nißl

:(Den Zeitpunkt perfekt gewählt zu ihrem Abschied, haben die beiden ÖWG-Stadträte die Katze aus dem Sack gelassen. Um den fälligen Gesichtsverlust zu vermeiden, haben sich  die die ÖWG-Räte von der Stadtspitze und der CSU vereinnahmen lassen. Was ich und andere ÖWG-Anhänger in vielen Fraktionsitzungen angemahnt und kritisiert haben wurde schlichtweg nicht akzeptiert und vom Tisch gewischt. Der politische Öko-GAU ist nun passiert. Die ÖWG-Räte haben sich längst auf die Seite der Ratsmehrheit geschlagen und ihre ehemaligen Unterstützer und Wähler verraten und verkauft. Dies schlug sich auch in der Wahlbeteiligung bei der Kommunalwahl im März nieder (56 %) !!!, in dem viele Wähler, auch ÖWG-Wähler, aus Frust über die Entscheidung der ÖWG-Räte für das Planungskonzept der Stadt nicht zur Wahl gingen. Dies beschehrte der CSU die Mehrheit. Damit haben sie dieser und sich selbst einen Bärendienst erwiesen für die zukünftige Arbeit im Stadtrat. Ich wünsche den beiden scheidenden ÖWGlern ein langes Leben, damit sie die Auswirkungen ihres Tuns noch erleben können. Über die Nachhaltigkeit ihrer Zustimmung und Werbung dafür scheinen sie jedenfalls nicht nachgedacht zu haben. Für die Mehrheit der ehemaligen ÖWG-Wähler sprechen diese beiden Personen jedenfalls nicht. Dies ist eine gewaltige Anmassung und Verhöhnung der Öko-Bewegten.Zum Schluß möchte ich mich bei den beiden noch für die zwölfjährige Öko-Verarschung bedanken!

Ich bitte alle LeserInnen dieser Zeilen um Ihre JA-Stimme am 20.April 2008, zum Wohle unserer Stadt und Umwelt.Danke und liebe Grüße.Bert Maderer

14.4.2008 um 19:29
24. Eintrag
Absender: Michael Zant
Email:
URL:

Betreff: Architektenvertrag

Info zum Thema Architekten-Auftrag
Auszug aus  http://www.competitionline.de


  Architektenvertrag mit - 1. Preis
     
     1  Endgült. Gesamtwert Auftrag:   Auftragswert 200.000,- Euro netto
     2  Tag der Auftragsvergabe:  12.11.2007
     3  Architektenvertrag über Neubau einer Stadthalle
     4  Öffentlicher Auftraggeber:
         Stadtwerke Neunburg v.W. Freizeit Gmbh,
         Bärnhof 2, D-92431 Neunburg v.W.
     5  Zuschlagskriterien:
         Wirtschaftlich günstiges Angebot in Bezug auf folgende Kriterien:
         1. Architektenwettbewerb + VOF-Verfahren. Gewichtung: 100.
     6  Es können Unteraufträge / Subaufträge vergeben werden.
     7 Auftrag in Verbindung mit einem Vorhaben und / oder Programm,
        das aus Gemeinschaftsmitteln finanziert wird: nein

         EU-Schwellenwert
         Ab 01.01.2008 >  206.000,- Euro netto
         Vormals (2007) war die Schwelle sogar bei 211.000,- Euro


         Aussage des Bürgermeisters am 23.01.2008
         Ich darf in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, dass die Stadt
         als öffentlicher Auftraggeber das Vergaberecht zu beachten hatte und den
         Planungsauftrag deshalb europaweit ausschreiben musste.
         Bei einem Architektenhonorar von mehr als 206.000,-- Euro ist dies
         zwingend vorgeschrieben


                               WIEDERSPRUCH
 
                                 1  Die Stadtwerke Freizeit Gmbh ist Auftraggeber
                                                      (siehe auch Auslobung)

                                 2  Das Honorar von 200.000,- Euro liegt unter dem
                                     Schwellenwert von 206.000,- Euro
          
          
       

12.4.2008 um 11:33
25. Eintrag
Absender: Odilo
Email:
URL:

Betreff: Anfrage Michael Zant

:)Hallo Michael,
muss man sich wirklich so blamieren, nur weil man den Namen Zant trägt?

12.4.2008 um 09:51
26. Eintrag
Absender: Odysseus Loderbauer
Email: odylo@gmx.de
URL:

Betreff: Fragen

11.4.2008 um 11:57
27. Eintrag
Absender: Odysseus Loderbauer
Email:
URL:

Betreff: Michael Zant Anfragen

11.4.2008 um 11:44
28. Eintrag
Absender: Michael Zant
Email: danielmichael77@gmx.net
URL:

Betreff: Stadthalle

                                     Bauherr EDEKA ....?

Zum Thema : Neubau Stadthalle Neunburg v.W.

09.04.2008 - Auszug

Aussage des Bürgermeisters in der Mittelbayerischen Zeitung:

zur Frage:
Worin sehen Sie gravierende Unterschiede bei den Konzepten?

Antwort des Bürgermeisters:
EDEKA lehnt den Ihr vom Aktionsbündnis zugewiesenen Standort eindeutig ab, sodass von diesem Vorschlag nur die Stadthalle übrig bleibt - und die alleine ist eben nicht förderfähig

1. ist EDEKA der wahre Bauherr ?
2. müssen sich die Stadtverantwortlichen nach dessen Wünschen richten, oder haben Sie noch eine eigene Meinung ?
3. seit wann ist ein Supermarkt öffentlich förderfähig ?

Wiederspruch:
In der Planung des Aktionsbündnisses sind nach wie vor alle Gebäude ( Stadthalle und Einkaufsmarkt ) realisierbar.

Bei Planung Stadt ist Stadthalle vorne Richtung Altstadt und der Einkaufsmarkt weiter hinten. Bei der Planung Aktionsbündnis ist dies ebenso.

Es gibt sicherlich viele weitere Einkaufsmarkt-Ketten, die Interesse haben.

Warum wird dann mit keinen anderen Einkaufsmarkt-Ketten verhandelt ?

Stadtwerke Freizeit  Gmbh war Auslober des Wettbewerbs und hat sich an öffentliche Vergaberichtlinien gehalten.

Warum hält sich die gleiche Stadtwerke Freizeit Gmbh hier nicht an Vergaberichtlinien ?

10.4.2008 um 11:31
29. Eintrag
Absender: Zant Paul
Email: paul.zant@gmx.de
URL:

Betreff: Neuordnung des Hallenareals

Neuordnung des HallenarealsZur Fortbewegung benutzt man heutzutage  in der Regel das Auto, am Ziel angekommen erwartet man einen Autostellplatz.  Weil das so ist, werden Supermärkte und andere Gebäudeprojekte mit ausreichendem Parkraum versorgt. Die Altstadt  von Neunburg v. W., mit einer geschätzten Betriebsfläche von ca. 2000 qm, hat einen ebenso entsprechenden Bedarf und ist mit einem Minimum an Parkplätzen alleine gelassen.Die ANK (Aktionsgemeinschaft Neunburger Kaufleute) hat schon 1970 Antrag auf Erstellung altstadt- naher Parkplätze gestellt. Die Parksituation hat sich durch die Altstadtsanierung weiter verschärft, da die ursprünglich vorgesehenen Kurzparkzonen weg gepollert  wurden, mit dem Ergebnis einer schön sanierten, aber mehr als beruhigten Hauptstraße. Sollte es gelingen, die Leerstände in der Altstadt zu beheben, wird der Parkplatzbedarf noch größer werden.Die Neuordnung des Hallenareals bietet die einmalige Gelegenheit das Parkplatzproblem der Hauptstraße zu lösen. Rund um das Hallenareal ergeben sich benötigte Parkplätze für:·         Altstadt·         Kloster (Kindergarten, Schulhort)·         Klosterkirche (Messen und Andachten)·         Benutzer des Wanderweges·         Benutzer des Friedhofs·         Busbahnhof (An-und Abfahrten)·         Durchreisende und Tagesgäste·         Besucher des neugestalteten Parks·         Besucher der neuen Gaststätte·         Besucher aus den umliegenden Stadtteilen·         Besucher innerstädtischer Märkte·         Besucher des Festspiels·         Und nicht zuletzt für Besucher der neuen Stadthalle und des SupermarktesBei der aktuell geplanten Parkplatzgröße ist zu befürchten, dass bei gleichzeitigem Betrieb von Supermarkt, Stadthalle und Gastronomie das Parkchaos schon vorprogrammiert ist. Auf Grund dieser Überlegungen ergibt sich die Forderung nach einem Parkplatz, der vom HW-Stadl bis zum Kreisl und Verlängerung Fußgängerüberweg-Stadtgraben rüber zur Rötzer Straße reicht. Deswegen muss kein Baum gefällt werden, das Bahnhäusl erfährt eine Aufwertung als notwendige Toilette.Durch ein Tor kann man bekanntlich gehen. Die neue Stadthalle in diesem Zusammenhang als „Tor zur Altstadt“ zu bezeichnen ist eine leere Worthülse. Die neue Stadthalle steht einer Vernetzung der Altstadt mit dem Hallenareal im Wege. Anders ist es beim Parkplatz, der das Bindeglied Altstadt- Stadthalle-Bauabschnitt II sein könnte. In diesem Falle wird man miteinander partizipieren und allen wäre geholfen. Somit kann gesagt werden:  Die Altstadt braucht die Parkplätze und die Stadthalle. Nur das Eine darf dem Anderen nicht im Wege stehen. Mit Sicherheit kann davon ausgegangen werden, dass die Reanimationsmaßnahme „Leben findet innen statt“ nur dann erfolgreich sein wird, wenn der Altstadt ausreichend Parkraum zur Verfügung steht. Ein Blick auf andere Städte zeigt: Innenstädte sind dort intakt, wo die Versorgung mit Parkraum gewährleistet ist. Die zukunftsweisende Errichtung der altstadtnahen Hallenarealparkplätze („Stadtpark“ – im doppelten Sinn) dürfte eine städtische Weiterentwicklung in die Wege leiten, die weit in die Zukunft reicht und weit über das Hallenareal hinausgeht. Wer die Notwendigkeit der altstadtnahen Parkplätze nicht erkennen will, dürfte nicht an der Zukunft der Kernstadt interessiert sein. Es kann nicht sein, dass so eklatant an der Zukunft der Kernstadt vorbei geplant wird. Und wie der Zufall es will; während ich diese Zeilen schreibe spielt das Radio den Oldie: „Komm spiel mit mir blinde Kuh, wir machen die Augen zu…..Zufälle gibt es. Deshalb: Stadthalle ja, Neuordnung des Hallenareals ja, aber anders als geplant.  

4.4.2008 um 19:50
30. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Veranstaltungen vor Bürgerentscheid

Ach, wäre das schön gewesen, hätten unsere Stadt-Oberen die Nähe der Bürger vor der unglückseligen Stadthallen-Entscheidung so intensiv gesucht wie jetzt vor dem Bürgerentscheid. Diese Planauswahl wäre nie getroffen worden und es gäbe keine frustrierten Bürger.
Mit 5 Veranstaltungen soll die Bevölkerung noch beeinflusst werden. Wie viele "Ja"-Stimmer werden denn diesmal angeheuert? Das Abstimmungsergebnis beim Sporrer gab mir nämlich sehr zu denken; wollte es doch so gar nicht mit der Stimmung in der Bevölkerung übereinstimmen. Auf eine solche Inszenierung (man hat ja schließlich Augen im Kopf), auf Shows dieser Art kann ich gerne verzichten. 

1.4.2008 um 20:29
31. Eintrag
Absender: Michael Hellmuth
Email: michael.hellmuth@fee.de
URL:

Betreff: Stadthalle

Mir fällt zu den Äusserungen und Anschuldigungen von manchen Schreibern in diesem Gästebuch ein Satz aus unserem Festspiel „Vom Hussenkrieg“ ein.
„Hischlong, herschlong – so gäihts halt zau af da Welt! Wer is äitz schuld? Konnst as du sogn? I kon’s nämlich niad!“
 
Meine persönliche Meinung ist, dass sich auf beiden Lagern das Niveau der Beiträge enorm gesenkt hat und ich finde, dass beide Seiten oftmals nicht mehr sachlich geschrieben haben, was die Anonymität vieler Schreiber zeigt und bestätigt. Hier ist doch schon lange keiner mehr besser als der Andere.

Weiter finde ich, dass ein solches Projekt nur durch eine GEMEINSCHAFT hervorragend bewältigt werden kann. Und da muss man nicht suchen, wer schuld an den Problemen hat und sich gegenseitig Vorwürfe machen, sondern man muss die Probleme GEMEINSAM aus der Welt SCHAFFEN.

Fest steht doch, dass beide Seiten eine Stadthalle möchten. Also sollte die Kraft und Energie für die Stadthalle verwendet werden.
Andere Städte schaffen solche Projekte auch nur, wenn eine GEMEINSCHAFT besteht.
WIR Neunburger können das auch schaffen!
Statt die Fronten immer mehr zu verhärten und die Distanz zu vergrößern sollten sich beide Seiten aufeinander zu bewegen. Halten wir zusammen!!!

Für mich persönlich wäre für die neue Stadthalle wichtig, dass möglichst viele Veranstaltungen abgehalten werden können. Zum Beispiel sollte für einen Stadtball mindestens genau so viel Fläche zur Verfügung stehen wie bei der alten Halle (die war bei diesem Ball oftmals fast zu klein), ebenso für die Gewerbeschau, etc. Worüber man natürlich unterschiedlicher Meinung sein kann und auch sein wird, ist die Optik (da hat ja jeder so seinen eigenen Geschmack). Auch mit dem Park wird man sich doch einigen können. Es sollten doch die wesentlichen PROBLEME behoben werden.

Zum Schluß noch ein weiterer Satz aus dem Festspiel: „Das Zweitschlimmste ist eine gewonnene Schlacht!“

Michael Hellmuth
Dipl.-Ing. (FH)

27.3.2008 um 13:12
32. Eintrag
Absender: Tobi
Email:
URL:

Betreff: Eintrag von Alfons Meier

Ich muß leider feststellen dass die Einträge (v.a. der Eintrag von Alfons Meier) auf ein Niveau sinken, das irgendwo in der untersten Schublade beheimatet ist.
Aber das Aktionsbündnis löscht ja in diesem Gästebuch nur Einträge die z. B. als Gast verfasst wurden. Denn wieso wurde ein Beitrag nicht frei geschalten, der zwar anonym aber ganz sicher mit neutralen Argumenten versehen war. Aber anscheinend sind Anschuldigungen und Beschimpfungen hier gerne gesehen.

Und zur Diskussion zur Stadthalle muß ich feststellen, dass anscheinend einer Seite die Argumente ausgehen und somit persönliche Angriffe gefahren werden müßen.
Weil es zeugt von sehr großer Kompetenz die Bürgermeister einer Stadt bzw einen Regierungsbeamten und einen Leiter einer fast städtischen Einrichtung als Pfadfinder, Großmaul und mit noch etlichen anderen Schimpfwörtern zu belegen.

26.3.2008 um 10:00
33. Eintrag
Absender: Johanna Gückel
Email:
URL:

Betreff: Eintrag von Herrn Alfons Meier

Sehr geehrter Herr Alfons Meier,unabhängig davon ob es Sie tatsächlich oder nur "virtuell" gibt, ob Sie aus Neunburg oder sonst woher kommen, steht es Ihnen nicht zu, langjährige Kommunalpolitiker und langjährige erfolgreiche Mitarbeiter unserer Stadt auf diese Weise zu verunglimpfen und herabzuwürdigen.Im übrigen ist Ihre Meinung über diese beiden Kommunalpolitiker nicht im Einklang mit der Meinung vieler Bürger von Neunburg. Beide sind nämlich bei der Kommunalwahl am 2. März 08 mit einer großen Mehrheit wieder in den Stadtrat gewählt worden - und das obwohl beide mit ihrer Meinung zur bestehenden Planung für das Stadthallenareal nicht hinter dem Berg gehalten haben. (Als erfahrener Internet-User können Sie die Wahl-Ergebnisse auf der Home-Page der Stadt Neunburg v. W. nachlesen.)Meine Bitte an Sie: Bleiben Sie sachlich, unterlassen Sie die persönlichen Angriffe!Grüße aus NeunburgJohanna Gückel, 2. Bürgermeisterin, derzeit im Amt

26.3.2008 um 09:48
34. Eintrag
Absender: Alfons Meier
Email:
URL:

Betreff: Eintrag v. Bgm. Bayerl

Sehr geehrter Herr Bürgermeister von Neunburg v.W.,
Sind Sie etwa der Meinung, dass man als Außenstehender, anfangs objektiver Beobachter der Geschehnisse in Neunburg, nicht seine Meinung ins Gästebuch eintragen darf? Dürfen das etwa nur Personen die in Neunburg leben und gemeldet sind? Die Auseinandersetzung zwischen Stadt und Aktionsbündnis hat schon in der Anfangsphase für Interesse, weit über die Grenzen Neunburgs hinaus, gesorgt. Sogar Münchnern ist das Schicksal der Stadt Neunburg nicht egal. Durch meine guten Kontakte zu den Neunburger Bürgern habe ich mir durch viele Gespräche, Zeitungsberichte und das Internet eine umfassende Meinung bilden können. Gerade durch Gespräche mit sowohl Gegnern als auch Befürwortern der derzeitigen Planung bekommt man den Eindruck, als ob die Stadt die wichtigsten Fragen der Bürger nicht beantworten will. Wenn man die "lächerlichen Einträge" eines H. Zeiser oder eines W. Meier betrachtet, so stellt sich die Frage, was diese zwei Pfadfinder im Schilde führen. Hatten Sie nicht Ihrem Assistenten, H. W.Meier, Schreib- und Redeverbot erteilt? Wieso haben Sie dieses wieder zurückgenommen? Befürchten Sie jetzt nicht mehr, dass dieser Mann schädlich für die Zukunft des Projekts ist? Warum lassen Sie H. Zeiser, der ja nur für seine "große Klappe" bekannt ist, so einen "Schmarrn" im Netz veröffentlichen?  Zusätzlich zu den Schwierigkeiten, die die Stadt sowieso schon hat, benimmt sich ein Frl. Gückel in der Öffentlichkeit, als hätte sie die "Tollwut".
Das wirft alles ein schlechtes Licht auf Sie, Herr Bürgermeister. Sie sind doch der Boss. Greifen Sie durch. Lassen Sie die entscheidenden Tage vor dem Bürgerentscheid nicht durch Menschen "versauen", die keine Ahnung haben, wie man was macht.
                                                                                   Grüße Sie, Herr Bürgermeister

25.3.2008 um 10:40
35. Eintrag
Absender: Flo
Email:
URL:

Betreff: Antwort

Hallo!
Netter Hinweis!
Nun gut wie Sie meinen. Gerade den "Vogelgesang" und die "Eichhörnchen" könnten Sie von der "Stadthalle", wie sie geplant ist, besonders gut beobachten.Sie ist freundlich ins Grüne gestaltet und somit nahe an der Natur und am Menschen!Ganz anders, als der von der Bürgerinitiative vorgeschlagene Betonklotz.
Falls ihnen dies nicht genügt, sollten Sie einfach mal in einen Tiergarten fahren!
mfg

20.3.2008 um 22:25
36. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Eintrag "Flo"

Sehr geehrter Herr Flo,
Darf ich Ihnen ehrlich sagen, was ich von Ihren Einträgen halte? Ich halte es für Feigheit, dass Sie sich nicht mit Ihrem vollen Namen zu erkennen geben. Anonym ist es ja so leicht, sämtliche Grobheiten von sich zu geben.
Wenn Sie der Unterschied zwischen dem gerodeten Hölzchen in der Diendorfer Straße und dem Torweiherpark wirklich interessiert, bitte ich Sie, meinen Eintrag vom 14.3. (Stellungnahme zu Einträgen von Frau Gückel und Herrn Zeiser) zu lesen.
Freundliche Grüße!

19.3.2008 um 09:56
37. Eintrag
Absender: Flo
Email:
URL:

Betreff: Vergleich

Hallo!
Ich glaube ich versteh die Welt nicht mehr! Die Firma FEE holzt nahe zu ein komplettes Wäldchen ab, lässt rießen Mengen an Erde weggschaffen und  das Aktionsbündis will den Menschen "beibringen", dass es sich bei den drei Bäumen ( die da gefällt werden müssten) um "hoch seltene botanische Gewächse" handelt, die unbedingt erhalten werden müssten oder wie soll ich das verstehen?!?!
Vielleicht hätte man einfach ein Begehren ins Leben rufen sollen, ebenfalls  mit irgendwie "einem" idiotensichern Kästchen zum ankreuzen...


18.3.2008 um 17:42
38. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Bürgerentscheid z. TW-Park - Eintrag H. Zeiser

Sehr geehrter Herr Zeiser,
auf Ihre Stellungnahme zu meinem Eintrag muß ich doch noch einmal antworten. Ihre Meinung, das 2. Bürgerbegehren hätte nichts mit dem 1. zu tun, kann ich nicht teilen. Damals wie heute ging es den Bürgern um die Bebauung des Tw-Parks, ob nun die Gebäude Edeka-Markt oder Stadthalle heißen.
Es ist mir bekannt, dass der BE nur 1 Jahr gültig ist, aber er wurde ja nicht einmal ein Jahr lang respektiert. Denn wenn er am 4.12.05 stattfand und bereits am 12.10.06 - also nur 10 Monate später, der Stadtratsbeschluß nur noch lautet, dass die Grünanlage "weitgehendst" zu erhalten ist, wurde der BE damit eindeutig ignoriert.
Ich glaube es Ihnen, dass es sich die Entscheidungsträger bei der Auswahl der Architektenpläne nicht leicht gemacht haben, aber an die Bürger dachte dabei Keiner. Wie hätte man sonst einem Plan den Vorzug geben können, der die Grünanlage um 850 qm! = ein Baugrundstück, beschneidet?
Dies war wirklich die Krönung der Ignoranz. die den Willen der Bevölkerung mit Füßen trat. Der BE war zwar zu diesem Zeitpunkt offiziell nicht mehr gültig, aber der Wille der Bürger ändert sich nicht mit Ablauf eines Datums.
Ich kann es ja verstehen, dass Ihnen und anderen Befürwortern der Tw-Park mehr oder weniger egal ist, aber würden Sie auch so denken, wenn er in Ihrem Wohngebiet läge - wenn Sie sähen, wie reizvoll er zu jeder Jahreszeit ist, sich in Bälde freuen an dem frischen Grün, dem Vogelgesang oder wenn Sie ein Eichhörnchen sehen? Vielleicht fehlt Ihnen aber auch als viel beschäftigter Mann jetzt noch der Sinn dafür.
Sicher ist dieses Stück Natur weder ein Englischer Garten noch sonst ein toller Park;  es ist uns auch vollkommen gleichgültig, ob es Park oder Grünanlage heißt, ob die Natur Bäume und Sträucher selbst entstehen ließ (sind sie deshalb weniger wert?) oder ob sie gepflanzt wurden - wir lieben es einfach und legen größten Wert darauf, es in dieser Gesamtfläche zu erhalten.
Freundliche Grüße und ein gesegnetes, frohes Osterfest!
 

18.3.2008 um 15:16
39. Eintrag
Absender: W. Denk
Email:
URL:

Betreff: Klärung Mißverständnis

Klärung Mißverständnis
Im letzten Bericht von Herrn Wilhelm Meier im Gästebuch haben sich
anscheinend ein paar kleine Missverständnisse eingeschlichen,
die ich gerne bereinigen möchte:
Bezeichnung „Hausarchitekt“
Ich habe keinen Vertrag und bekomme auch kein Honorar.
Ein „Hausarchitekt“ führt in der Regel mehrere Bauvorhaben durch,
was hier ebenso nicht der Fall ist.
Deshalb ist die Bezeichnung „Hausarchitekt“ nicht richtig.
Zwei Verschiebungen Gebäude / Kritik an Planung ?:
Da ich mich immer mit meiner Kritik auf die Lage der Gebäude bezogen habe,
und selbst der Bauherr Verschiebungen von Gebäuden vornimmt, ist eine
unkollegiale Kritisierung von Architekten-Kollegen deshalb nicht gegeben.
Begründung:
Der Aufruf in meinem Leserbrief galt den Neunburger Entscheidungsträgern,
die Gebäude und Plätze zu verschieben.
(Das Problem ist schon seit dem Bürgerentscheid im Jahr 2005 bekannt,
als in die Grünanlage gebaut werden sollte)
Selbst das Preisgericht hatte u.a. beim ersten Preisträger angeregt,
die Halle weiter aus dem Park herauszurücken, die Dachneigung
zu reduzieren etc.
Auf Vorgabe des Bauherrn wurde bereits eine Verschiebung vorgenommen.
Eine weitere geplante Verschiebung, wo die Stadthalle kpl. aus der
Grünanlage wäre, wurde vom Stadtrat jedoch abgelehnt.
Zum Thema „sehr bedenklich“ – (Verhandlungen mit Einkaufsmarkt)
Sehr bedenklich hingegen halte ich es, falls nur mit einem Bieter (Mieter)
für den Neubau Einkaufsmarkt verhandelt werden sollte. Als Vergleich z.B.
ist in der „Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen“
VOB / A - § 8  die Rede von 3 bis 8 Bewerbern (Bietern).
d.h. nur bei mindestens 3 Bietern ist eine brauchbare Verhandlungsbasis gegeben.
Hier könnten noch bessere Verhandlungsergebnisse für den Bauherrn
erzielt werden. (z.B. längere Vertragsdauer, höhere Mieteinnahmen u.dgl.)
zum Thema „nur Verlagerung des bestehenden Einkaufsmarktes“
Der Auszug aus dem bestehenden Gebäude bedeutet, dass dieses Gebäude
dann leer steht und einer weiteren Nutzung wieder zugeführt werden könnte
(z.B. weiterer Einkaufsmarkt)
W. Denk, Architekt      

16.3.2008 um 20:44
40. Eintrag
Absender: W. Denk
Email:
URL:

Betreff: Park, Grünfläche oder Grünanlage?

Gedanken zur Bezeichnung Park, Grünfläche oder Grünanlage Die Wortspiele sind nicht entscheidend.
Man muss das Wesentliche erkennen:

Fest steht:
1. es handelt sich um eine nicht überbaute Fläche, die der Natur dient.
2. die freie Fläche ist zentrumsnah.
3. in Zukunft werden immer mehr Menschen in Städten wohnen (Fernsehberichte)
4. die Städte werden sich flächenmäßig ausbreiten.
5. Die Lebensqualität steigt nicht, wenn Städte nur aus Gebäuden bestehen
   (aktueller Bezug:  Stadthalle + Einkaufsmarkt + Gewerbegebäude / 2.Bauabschnitt)
Deshalb ist es umso wichtiger, freie Räume als Inseln in Städten zu erhalten,
wie auch immer diese dann bezeichnet werden.
W. Denk, Architekt

16.3.2008 um 20:31
41. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660-0001@t-online.de
URL:

Betreff: Bürgerentscheid

Werte Gäste dieser Seite,

es ist schon erstaunlich, mit welcher Vehemenz hier von der Rathaus- und der CSU-Fraktionsspitze her gegen das Aktionsbündnis "Neue Stadthalle - aber anders" vorgegangen wird.
Wenn von Herrn Meier in seinem Schreiben vermerkt wird, das Aktionsbündnis akzeptiere das Ergebnis des Architektenwettbewerbes nicht, muss zunächst einmal hinzugefügt werden:  1953 Bürger unserer Stadt haben sich  mit ihrer Unterschrift  gegen die vorliegende Planung ausgesprochen.  Bei den Wahlversammlungen hat man zudem verstärkt die Kritik der Bürger gegen dieses Projekt vernehmen können.

Wieso nun findet die vorliegende Planung, die den ersten Platz beim Architektenwettbewerb errungen hat, nicht die breite Zustimmung?
 A) Schon bei der Abstimmung im Stadtrat war der Siegerpreis nicht der unbedingte Favorit aller Stadtratsmitglieder.  Die Platzierung Nr. 4 scheiterte an einem Patt.
Die anderen vorliegenden Preisträger - so sagte man - könnten auf Grund ihrer erfolgten Bewertungen durch das Preisgericht nicht mehr den Sprung nach vorne schaffen. So erhielt die jetzt heiß im Kreuzfeuer stehende Planung mit 13:7 den Zuschlag.
Wenn ein " Umfallen" von Entscheidungsträgern kritisiert wird: Wir haben uns
z. T. in den folgenden zwei Beschlüssen dieser Mehrheitsentscheidung gebeugt, um eine Stadthalle für Neunburg zu ermöglichen. Zumal uns immer wieder versichert wurde, dieser Entwurf sei in vielen Bereichen noch zu konkretisieren.

B) Nachdem ein Abweichen vom Entwurf, der sehr wohl gravierend gegen die Vorgaben zum Wettbewerb  verstieß ( Erhalt der Grünanlage, des Ostbahnhofs und des Wanderwegs),  zunächst  nicht erfolgte, wurde das Aktionsbündnis aktiv.

- Betreff der Definition Park oder Grünanlage möchte ich an der Stelle Klaus Zeiser  an das 1. Bürgerbegehren in Neunburg (Parkplätze bei der Evang. Kirche) erinnern. Hier setzte sich die CSU massiv für den Erhalt der Parkanlage ein.

Es waren keine wahltaktischen, sondern sachliche Gründe, weshalb sich auch Stadtratsmitglieder gegen die Planung stellten. Neben den bereits oben erwähnten Aussagen wird folgendes von ihnen bemängelt:
1. Die in der Planung angeordneten Gebäulichkeiten zerschneiden das "Filetstück" 
    der Stadt unnötigerweise in ungünstige Proportionen.
    Ein großer Platz für vielfältige Veranstaltungen fehlt.
    Die Parkplätze, die dem Supermarkt gewidmet sind und erst nach den Geschäft-
    öffnungszeiten den städtischen Belangen zur Verfügung stehen, sind weit von
    der Altstadt entfernt. Dies und die Größenordnung des Supermarktes lässt eine
    Belebung der Altstadt, die durch dieses Projekt gefördert werden soll,  für sehr 
    unwahrscheinlich halten. Dies ist auch eine Befürchtung der Geschäftsleute  
    in der Altstadt.
    Die vorgesehene Gastronomie liegt auf der Nordseite im Schatten des 18 m hohen
    Gebäudes und hat als Platzbegrenzung den Hirschenwirt-Stadel und den Super-
    markt als Aussichtspunkte vor sich; dazu verläuft noch der Wanderweg über
    den Platz; ...
2. Neben den städtebaulichen Kritikpunkten führten auch wirtschaftliche und finanzielle Fragen, 
    die bisher mit dem Hinweis "es gäbe noch keine aussagekräftige 
    Planung und keine belastbaren Zahlen ( s. Huber und Bayerische Landesbank!)
    abgewiesen wurden, zur Weigerung weiteren Schritten im Stadtrat die Zustimmung zu geben.
    So sind u. a. die Kosten der Gründung auf dem Gelände unklar, 
    aber auch die Frage der Bewirtschaftung, die großen Einfluss auf die Baumaß-
    nahme hat, wurde bisher nicht konkret erläutert.
    Zudem ist die Zuständigkeit der Entscheidungen nicht transparent genug:
    Beschlüsse zur weiteren Vorgehensweise werden im Stadtrat eingefordert,
    eine Einsicht in deren Ausführung (z. B. Wie sieht der Vertrag mit dem Archi-
    tekten aus, den die Freizeit GmbH geschlossen hat? Was wurde in Sachen Su-
    permarkt bisher gehändelt?) wird dem Rat aber nicht gewährt. 

C) "Ein Bürgerentscheid ist ein Weg zur Entscheidungsfindung nicht zur Wahrheitsfindung" zitiere ich den Verfasser. So soll es auch sein. Daher ist es geradezu unverständlich, mit welch großem Aufwand hier seit Monaten der Bürgermeister agiert, um seine "Wahrheiten" unter das Volk zu bringen.
Ich wünschte, er hätte sich mit demselben Engagement für all die bisherigen Belange der Stadt eingesetzt.

Am 20. April hat nun der Bürger das Wort, ob er sich mit der Planung, die der Stadtrat in einer 13: 7 Abstimmung entschieden hat,  identifizieren kann.


 

16.3.2008 um 20:18
42. Eintrag
Absender: Klaus Zeiser
Email: klaus.zeiser@t-online.de
URL:

Betreff: Eintrag von Frau Gräßl

Liebe Frau Gräßl,

zu Ihren wohlmeinenden Ausführungen in aller Kürze einige Anmerkungen.
1.
Es handelt sich  nicht um das gleiche Bürgerbegehren wie 2005. Sie waren doch in der letzten Stadtratssitzung als Zuhörerin anwesend, als Roman Sorgenfrei die Unterschiede deutlich gemacht hat. Die Frage lautete damals eben nicht, ob der "Park" bebaut werden darf.
Im Übrigen bindet ein Bürgerentscheid die Stadt lediglich  für ein Jahr.

2.
Es wird immer wieder von einem "Park" geredet. Auch wenn es nicht in den Kram passt, es ist kein Park, sondern eine Grünfläche, auf der sich Büsche und Bäume selbst angesiedelt haben. Bitte überhöhen Sie doch den Wert dieser Grünfläche nicht immer wieder. Auch hier ist eine Abwägung zu treffen; die Planer, das Preisgericht und der Stadtrat haben diese getroffen.

3.
Sie bedauern, dass sich die Bevölkerung spalte; Menschen würden wegen dieser Frage zu Gegnern.
Wenn dem so ist, verstehe ich es nicht. Die Revitalisierung des Stadthallenareals ist sicher ein wichtiges Thema für Neunburg vorm Wald, aber doch nicht das einzige und wichtigste. Wenn man hierzu verschiedener Auffassung ist, dann muss dies doch nicht in Gegnerschaft münden. Der Streit darüber ist einfach das Ringen um eine gute Lösung; letztendlich entscheidet dies nun die Bürgerschaft. Das ist doch nicht schlimm. Diskussionen erfolgen doch jeden Tag, nicht nur in politischen Gremien. Die Frage ist doch nur, auf welche Weise der Streit ausgeführt wird. Dass sich die Stadt und ihre Verantwortlichen die Entscheidungen bisher nicht einfach gemacht haben, dürfte unumstritten sein. Die einzelnen Schritte wurden sehr gut überlegt und erfolgten auch mit Unterstützung und Beratung externer Fachleute. Ferner zeigt sich dies auch daran, dass die Entscheidungen im Stadtrat bis in den Dezember 2007 hinein jeweils mit großer Mehrheit und quer durch alle Fraktionen gefasst wurden.
Dass sich dann einzelne Kolleginnen und Kollegen von der ursprünglichen Beschlusslage entfernt haben, mag vielleicht mit den Stadtratswahlen zu tun gehabt haben. Die sind nun vorbei und die Hoffnung bleibt, das sich die Diskussion wieder versachlicht.

Klaus Zeiser, Kröblitz, Stadtratsmitglied

15.3.2008 um 17:36
43. Eintrag
Absender: gast
Email:
URL:

Betreff: Einige Anmerkungen

14.3.2008 um 23:24
44. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Stellungnahme zu Einträgen Fr. Gückel + H. Zeiser

Herr Zeiser ist der irrigen Annahme, dass das 2. Bürgerbegehren mit dem 1. nichts zu tun hat. Wenn der Stadtratsbeschluß vom 12.10.06 u.a. lautet, dass die Grünanlage weitgehendst erhalten bleiben soll (lt. Planung gingen 850 qm! verloren), was gilt dann der Wille des Bürgers, der nicht einmal vor einem Jahr - im Dez. 2005 - eindeutig entschied, dass der Park nicht bebaut werden darf? Wäre dieser Bürgerentscheid ernst genommen worden, gäbe es heute nicht diese Probleme und wahrscheinlich auch kein 2. Bürgerbegehren. 
Genau dies nämlich, die bürgerferne Stadtpolitik, für die der Wille der Bevölkerung anscheinend Luft ist, ist der springende Punkt für die maßlose Enttäuschung Vieler. Auch in der Wahlbeteiliung - die geringste im ganzen Landkreis - schlug sich dieser Bürgerfrust nieder. Ausbaden mußte es in erster Linie Marianne Deml ; ihr kosteten die fehlenden Stimmen vielleicht sogar den Sieg.
Es ist traurig, dass sich wegen des Streitobjekts Stadthalle sogar die Bevölkerung spaltet; Menschen die sich sympathisch waren, wurden zu Gegnern. Ist es das alles wert? Wäre es nicht an der Zeit, seitens der Stadt umzudenken und im Sinne der vielen Bürger zu handeln, die in der derzeitigen Planung keinen Sinn und damit keine Zukunft für unsere Stadt sehen? Ist es so schwer zu verstehen, dass die Menschen,  die sich an diesem Park, der nun über 40 Jahre besteht, freuen und ihn unbedingt so erhalten wollen? Beschneiden wir doch nicht dieses kostbare Stück Natur mitten in unserer Stadt, worum uns Gäste beneiden!
Wenn lt. H. Zeiser ein paar hundert Meter weiter ein Hölzchen gerodet wurde für eine Betriebserweiterung, so mußte dies halt sein; schließlich profitiert auch die Stadt und damit die Bürger von der Firmenvergrößerung. Wo aber ist der Profit bei der Beschneidung des Torweiherparks?  Für Einheimische und Gäste bedeutet dies nur Verlust.
Als beste Lösung wird von den Bürgern immer wieder vorgeschlagen, die Stadthalle auf dem bisherigen Platz und den Markt, wenn er nicht in der Altstadt sein kann, im Bauhofgelände zu errichten. So hätte wenigstens 1 Gebäude einen soliden Untergrund und keinen ehemaligen Weiher. Auf dem Stadthallenplatz wären wieder sämtliche Veranstaltungen und Aktivitäten möglich, Busse hätten wieder ihren Platz und Parkplätze in Altstadtnähe wären genügend vorhanden.
Es muß doch möglich sein, eine gemeinsame Lösung zu finden.
Mehr als unfair wäre es jedoch, es den Befürwortern des Bürgerbegehrens anzulasten, wenn wegen einer Umdisponierung Gelder in den Sand gesetzt würden. Vielmehr haben sich dies die Verantwortlichen der Stadt selbst zuzuschreiben; eine nochmalige Begründung erübrigt sich wohl.
Dankbar bin ich H. Baudirektor Langlechner für seinen Eintrag. Dass eine neue Planung bezüglich Zuschussfähgkeit neu geprüft werden muss, ist plausibel und klingt doch ganz anders als die "Mitteilungen" des Bürgermeisters - in Wort und Schrift- , dass "uns die Zuschüsse in Höhe von 3 Mio. wohl verloren gehen", wenn nicht dieser Plan umgesetzt wird.

14.3.2008 um 19:41
45. Eintrag
Absender: Klaus Zeiser
Email: klaus.zeiser@t-online.de
URL:

Betreff: Ausführungen des Herrn Peter Zant vom 12.03.2008

Die Ausführungen von Peter Zant dürfen nicht unkommentiert stehen bleiben.
Da Herr Langlechner, Oberste Baubehörde, nun selbst geschrieben hat, wissen wir alle, welche Antwort er Herrn Ludwig gegeben hat.
Es wird seit geraumer Zeit verbreitet, dass die Stadt bezüglich der Kosten und deren Finanzierung ein undurchsichtiges Spiel zu Lasten der nachkommenden Generation treibt, von einer "Hypothek" wird geschrieben.
Ich frage mich, aus welchen Gründen gerade dieses Projekt nun so kritisch hinterfragt wird. Die Stadt Neunburg vorm Wald hat schon so viele Maßnahmen durchgeführt, die alle sehr viel Geld gekostet haben ( Südumgehung, Hauptschule, Dreifachturnhalle, Hallen- und Freibad, Stadtpark, Sportplätze für FC NEN, SV Seebarn und SC Kleinwinklarn, Festspiel, Museum, Musikschule etc. ). Dies sind keine sog. rentierlichen Maßnahmen, sondern zählen zu den "weichen" Standortfaktoren, die zwar allesamt nicht lebensnotwendig sind, aber die Lebensqualität ungemein verbessern. Kaum jemand wird diese Einrichtungen wirklich vermissen wollen.
Warum also wird gerade das Projekt auf dem Stadthallenareal so kritisch hinterfragt. Wer den Verantwortlichen vorwirft, sie würden die Finanzierung und deren Tragweite nicht überblicken, der soll doch bitte einmal Namen nennen. Welcher Verantwortliche im Stadtrat, der für das Projekt stimmt, ist denn gemeint? Alle, die dafür sind, haben in ihrem beruflichen und ehrenamtlichen Tun über lange Zeit hinweg bewiesen, dass sie davon etwas verstehen. Die Gegner des Projekts sollen doch bitte nicht so tun, als ob wir "finanzpolitische Hasardeure" seien.
Das Bürgerbegehren 2005 hat mit dem Bürgerbegehren, das nun zur Entscheidung ansteht, überhaupt nichts zu tun. Von wegen also, dass der Bürgerwille nicht beachtet würde. Stadtratskollege Roman Sorgenfrei, ÖWG, hat in der letzten Stadtratssitzung eindrucksvoll dargelegt, warum die zwei Bürgerbegehren nicht zu vergleichen sind. Er hat die Akteure des Bürgerbegehrens aufgefordert, damit aufzuhören, die jetzige Planung als Mißachtung der Bürger zu bezeichnen. Leider haben die Lokalzeitungen darüber nicht einmal im Ansatz berichtet.
Im Übrigen ist der Bürgerentscheid ein Weg zur Entscheidungsfindung, nicht aber zur Wahrheitsfindung.
Eine weitere falsche Behauptung wird immer wieder gerne verbreitet, nämlich dass ein Nutzungskonzept nicht vorläge. Ein solches liegt sehr wohl vor: Es wurde ein vom Stadtrat festgelegtes Raumprogramm  den Planern vorgegeben sowie die Typen von Veranstaltungen, welche in der neuen Halle durchgeführt werden sollen.
Warum also wettern manche Bürgerinnen und Bürger so heftig dagegen? Aus Gründen des Naturschutzes?  Vielleicht weil einige Bäume weichen müssen, die nebenan in einer Vielzahl neu gepflanzt werden? Diese Menschen sollten sich überlegen, warum sie nichts dagegen unternehmen, wenn nur wenige Hundert Meter vom Stadthallenareal entfernt ein ganzes Wäldchen samt Biotop vernichtet werden. Damit ich nicht in eine falsche Schublade geschoben werde, ich stehe zur Entscheidung , an dieser besagten Stelle das Gewerbegebiet zu erweitern. Für mich war das eine Abwägungssache.
Für manche Zeitgenossen scheint dies aber nicht der Fall zu sein, weil der Schutz der Bäume in der Grünfläche über alles geht.
Ich möchte dazu aufrufen, sich endlich umfassend zu informieren, was in öffentlichen Stadtratssitzungen bereits mehrmals möglich gewesen wäre. Leider verlieren sich dort nur sehr selten mehrere Zuhörer.

Klaus Zeiser, Kröblitz, Stadtratsmitglied

13.3.2008 um 19:46
46. Eintrag
Absender: Franz Langlechner
Email:
URL:

Betreff: Hinweis zur Erwiderung des Aktionsbündnisses -"neue Stadthalle, aber anders" vom 05.03.2008

Die von Herrn Peter Zant unter 3. dargestellte Tatsachenbehauptung, dass ein Vertreter des Aktionsbündnisses von mir eine Auskunft erhalten habe, die der Darstellung des Bürgermeisters in der Stadtratssitzung vom 21.02.2008 nicht entspricht, erweckt einen unzutreffenden Eindruck. Vielmehr habe ich Herrn Stephan Ludwig bei seinem Anruf am 28.02.2008 mitgeteilt, dass ich die mir nicht bekannte angebliche Darstellung des Bürgermeisters weder dementieren noch bestätigen könne. Das Innenministerium müsse in dieser kommunalen Auseinandersetzung neutral bleiben. Grundlage für die Aufnahme des Gesamtpakets „Reaktivierung des Bauhof-/Bahnhofsgeländes“ in das EU-Programm sei die von der Stadt vorgelegte Konzeption, die insbesondere den ökonomischen Zielsetzungen dieses Maßnahmenbereiches entspreche. Sollte die Stadt nach einem Bürgerentscheid eine neue Konzeption vorlegen, müsste grundlegend neu entschieden werden, insbesondere wenn dabei ein wesentlicher Baustein entfallen sollte. Vor diesem Hintergrund sehe ich keine Widersprüche zu den in diesem Forum dargestellten Aussagen im Vortrag des 1. Bürgermeisters vom 21.02.2008. Franz Langlechner Oberste Baubehörde München

13.3.2008 um 09:00
47. Eintrag
Absender: Peter Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Falschmeldung von Fr.Gückel

Sehr geehrte Frau Gückel,

Als langjährige Politikerin mit einem "C" vor Ihrem Parteinamen sind Sie eigentlich zur Wahrheit verpflichtet und müssten wissen, dass man Falschmeldungen nicht mit weiteren Falschmeldungen entkräften kann. 1. Fest steht, dass jedes der stattgefundenen Gespräche von H. Fleischmann und H. Ludwig initiiert wurde. Ein Gespräch mit den 5 Mitgliedern des Aktionsbündnisses hat jedenfalls nie stattgefunden. 2. Sie behaupten, dass man sich nur im Rahmen zwischen offizieller Beschlusslage und Richtlinien des Architektenwettbewerbs bewegen kann. Schon von Beginn an hat sich der 1. Preisträger an keine der städtischen Rahmenrichtlinien gehalten. Ebenso hat man den Bürgerentscheid von 2005 gröblichst missachtet. Wenn sich 2000 Neunburger Bürger gegen das städtische Konzept wenden, hätten alle "Alarmglocken schrillen müssen" und man hätte von selbst den Stadtratsbeschluss vom 26.7.07 rückgängig machen müssen. Das dies nicht geschah, ist als Sturheit zu bezeichnen. 3. Die bestehende Grünanlage wird nicht weitgehend erhalten, wie Sie schreiben. Die Bürger erkennen, wieviel 850qm sind und dass der Park in seiner Gesamtheit zerschnitten wird, ebenso der Wanderweg. 4. Selbstverständlich muss eine Förderung für eine andere Konzeption, z.B. für einen anderen Preisträger erneut geprüft werden. Interessant ist aber, woher Sie wissen, welche Auskunft das Aktionsbündnis von H. Langlechner erhalten hat. Haben Sie dieses Gespräch wohl auch mitgehört? Wenn ja, gute Nacht Bayern!
5. Das Aktionsbündnis und viele Bürger verlangen einen Finanzierungsplan, und zwar einen vorläufigen. Sie wollen Aufklärung, warum die Laufzeit für Zins und Tilgung der Halle 40 Jahre und für den EDEKA-Markt 22 Jahre dauert. Dafür braucht man keinen seriösen Banker. Eine schwere Hypothek für die nachfolgende Generation. 6. Immer noch liegt kein Nutzungskonzept für die Stadthalle vor. Die Bürger hätten gerne gewusst, mit welchen Veranstaltungen die Halle das ganze Jahr ausgelastet wird. Für die 5 - 6 Veranstaltungen, wie vom Bürgermeister genannt, braucht man keine Halle.
7. Für mich persönlich interessant wäre zu erfahren, was Ihre 3 Mal hintereinander ausgeführte Handgestik vor kurzem auf dem Schrannenplatz, beobachtet auch von 2 Stadträten, mir gegenüber bedeutet hat? Bei einem Sportgericht hätte dies eine mehrmonatige Sperre nach sich gezogen.

                                                                                                      
                                                                                         Peter Zant, 12. März 2008 

12.3.2008 um 19:40
48. Eintrag
Absender: Wolfgang Bayerl
Email: wbayerl@gmx.de
URL:

Betreff: Stellungnahme des Herrn Baudirektor Franz Langlechner von der Obersten Bayerischen Baubehörde

12.3.2008 um 13:11
49. Eintrag
Absender: Wilhelm Meier
Email: wilhelm_meier@t-online.de
URL:

Betreff: Stadthalle ja oder nein

Liebe Neunburgerinnen und Neunburger,  ich finde, dass die Diskussion um die Stadthalle viel zu emotionsgeladen und über weite Teile sehr unsachlich geführt wird.   Einem Bürgermeister der Falschinformation und damit Lug und Trug zu bezichtigen, kann wohl nicht als sachliche Argumentation bezeichnet werden. Genauso wenig, wie es die vielen persönlichen Angriffe, Verunglimpfungen und Unterstellungen sind. Allen bisher auf städt. Seite Beteiligten, dem Bürgermeister, den Stadträten, der Verwaltung und Personen, die für die städt. Planung eintreten, wird im Kern doch vorgeworfen, sie wüssten nicht, was sie tun. Alles was bisher gelaufen ist, war das Ergebnis sachlicher und fachlicher Abwägungen und nicht die Arbeit von Hassadeuren.   Es gibt 31 Stadtratsbeschlüsse zu diesem Thema, die niemand wegdiskutieren kann. Woher nehmen die Vertreter des Aktionsbündnisses denn Ihre Erkenntnisse? Es ist immer leicht alles in Frage zu stellen und zu behaupten, dass man alles besser, billiger und schöner kann. Nur schade, dass es dass Aktionsbündnis nicht beweisen muss.  Allein der Titel des Bürgerbegehrens „Neue Stadthalle – aber anders“ ist schon für sich selbst irreführend. Es geht am 20.4. nach meiner Ansicht schon lange nicht mehr darum eine „andere“ Stadthalle zu bauen, sondern es geht ganz einfach darum, wird eine oder wird keine gebaut. Auch wenn das die Vertreter des Aktionsbündnisses als Drohung empfinden mögen, das ist die Realität, die sich jeder Bürger an den Fingern einer Hand abzählen kann.  Es wurde seit Jahren an dem Projekt „Neubau einer Stadthalle“ gearbeitet. Die Grundsätze wurden bereits in einem städtebaulichen Rahmenplan von 2003 manifestiert. Ein Architektenwettbewerb mit 226 eingereichten Arbeiten hat ein zukunftsweisendes Ergebnis gebracht, das aber vom Aktionsbündnis halt nicht akzeptiert wird. Eine Förderzusage über immerhin 3 Mio. € liegt bereits vor. Das ist weit mehr, als man erwarten durfte.   Wie bitte soll es denn bei einem Erfolg des Bürgerbegehrens weitergehen? Wer soll denn garantieren, dass die Förderzusage erhalten bleibt? Andere Kommunen werden darum kämpfen, diese Gelder zu bekommen. Die Karten werden neu gemischt. Niemand kann vorhersagen, was passieren wird. Fest steht nur, dass es dann keinen gültigen Förderantrag mehr geben wird, weil die Grundlagen weggefallen sind und damit auch die Förderzusage wertlos ist. Wer soll eine neue Planung beauftragen, wenn den Siegern des Wettbewerbs nach dem Willen des Bürgerbegehrens der Auftrag entzogen wird? War der Wettbewerb umsonst und wer trägt die Kosten für die Neuplanung? Plant dann der Hausarchitekt des Aktionsbündnisses womöglich kostenlos? Ich halte es für sehr bedenklich, wenn sich ein Architekt in so unkollegialer Weise über eine Arbeit von Kollegen äußert. Warum hat er sich denn nicht am Wettbewerb beteiligt? Wenn er so gut ist, wie es glauben gemacht werden soll, hätte er bestimmt gewonnen.Ich habe selbst mit dem immer wieder zitierten Herrn Prof. Ganser gesprochen, der Neunburg nicht einmal kennt und sich nach seiner eigenen Aussage für eine konkrete Stellungnahme erst einmal einarbeiten müsste. Er hat nicht einmal gewusst, dass ein Architektenwettbewerb durchgeführt worden war. Herr Prof. Ganser ist ein unbestrittener Fachmann auf dem Gebiet der Städteplanung. Das Aktionsbündnis beruft sich aber in unseriöser Weise auf seine Aussagen.   Kommt später womöglich sogar ein neues Bürgerbegehren? Ich kann allen Neunburgerinnen und Neunburgern nur empfehlen, am 20.4. zur Abstimmung zu gehen und mit „NEIN“ zu stimmen. Gegen das Bürgerbegehren und für eine Stadthalle.   

11.3.2008 um 09:30
50. Eintrag
Absender: Wolfgang Bayerl
Email: buergermeister.stadt@neunburg.de
URL:

Betreff: Alfons Meier

Hallo Herr Alfons Meier,

nachdem es im gesamten Gemeindegebiet der Stadt Neunburg vorm Wald keinen Alfons Meier gibt, würde es mich schon interessieren, wer Sie denn sind.
Fast drängt sich der Verdacht auf, dass es Sie überhaupt nicht gibt oder noch besser, dass sich hinter Ihrem Namen jemand verbirgt, der werder genannt noch erkannt sein will.
Anonymität, so haben es die Leute von der Bürgerinformation wohl festgelegt, als sie einen Beitrag von einem unbekannten Adressaten entfernen mussten.
Und wie ist es nun bei Ihnen Herr Alfons Meier???

Offene Grüße
Wolfgang Bayerl
1. Bürgermeister

10.3.2008 um 20:15
51. Eintrag
Absender: Johanna Gückel
Email: johanna.gueckel@neunburg.de
URL:

Betreff: An Herrn Zant zu seinem Eintrag vom 05.03.08:

Sehr geehrter Herr Zant, Auch Ihre Anschuldigungen, die Bürgermeister Bayerl der Falschaussage bezichtigen, können nicht unwidersprochen bleiben. Richtig ist:Es wurden viele stundenlange Gespräche mit Vertretern des Aktionsbündnisses geführt. Das offizielle Gespräch am 20. November 2007 im Rathaus mit Herrn Fleischmann und Herrn Ludwig, den beiden Bürgermeistern, Herrn Weichselmann und Herrn Meier wurde von mir initiiert. Wenn beide Herren die übrigen Vertreter des Aktionsbündnisses nicht mit hinzugezogen haben, ist das nicht von der Stadt zu vertreten.Auch wenn Sie das als Sturheit bezeichnen, die städtische Seite kann sich nur innerhalb der offiziellen Beschlusslage und den Ergebnissen des Architektenwettbewerbes bewegen.  Zu Ihrer Aussage, die Stadt verstoße gegen ihre selbst aufgestellten Rahmenrichtlinien: Am 12.10.06 legte der Stadtrat seine Richtlinien für den Architektenwettbewerb fest. Dabei wurde – unter anderem - zur Grünanlage mit 17 : 0 folgender Beschluss gefasst: Die bestehende Grünanlage soll möglichst weitgehend erhalten werden. Bei Eingriffen in die Grünanlage ist entsprechend für Ausgleich auf dem Stadthallenareal zu sorgen. Zur Förderzusage: In einem Telefongespräch, das Bürgermeister Bayerl mit Herrn Langlechner am 21. Februar 08 führte und das ich über Lautsprecher mithörte, unterstrich Herr Langlechner, dass die Förderzusage nur für dieses vorliegende Projekt gelte. Eine Förderung für eine andere Konzeption müsste erneut geprüft werden.Eine andere Auskunft hat auch das Aktionsbündnis nicht erhalten. Zur Finanzierung: Keine Bank würde irgendwelche Konditionen nennen, ohne gesicherte Daten. Das wird jeder seriöse Banker bestätigen. Genaue Kostenangaben sind seriöserweise erst ab einem gewissen Planungsstand möglich, der aber noch nicht erreicht ist. Somit kann derzeit auch kein endgültiger Finanzierungsplan vorgelegt werden. Nutzung des Platzes.Über die derzeitige Nutzung des Platzes kann sich jeder Bürger selbst ein Bild machen. Johanna Gückel2. Bürgermeisterin

10.3.2008 um 12:03
52. Eintrag
Absender: Alfons Meier
Email:
URL:

Betreff: Stadthalle- Wie geht es weiter?

Sehr geehrte Damen und Herren, Bürger der Stadt Neunburg,

Wieder einmal hat das Aktionsbündnis-"neue Stadthalle aber anders" die Ausführungen des 1.Bgm. W.Bayerl, zur Stadthallenplanung klar und deutlich widerlegt. Wie schon vorangegangene "Aufklärungen". Der Standpunkt der Stadt müsste nun ein für allemal klar sein:

1. Bau einer Stadthalle, die nicht nur den finanziellen Rahmen sprengt, unfunktional ist, überhaupt nicht ins Stadtbild passt und zudem eine Energieschleuder darstellt!

2.Bau einer Supermarkthalle durch die Stadtwerke-Neunburg. Stadtwerke???
Was wollen die Stadtwerke mit einem Supermarkt? Sollten Sie sich nicht vor allem um die Energieversorgung kümmern? Sollte man so ein Vorhaben nicht den Profis überlassen? Mieteinnahmen werden die dadurch entstehende "Verschandelung" nicht aufwerten können. Außerdem ist der Supermarkt völlig überflüssig. Davon besitzt Neunburg schon mehr als genug.

3. Zerstörung eines einzigartigen Parks und Wanderwegs. Der Park und Wanderweg wird von den Neunburgern sowie von Urlaubern und Gästen ständig genutzt und geschätzt. Wenn man hier von einem "kleinen Eingriff"( W.Bayerl ) spricht, so ist das völlig realitätsfremd! 

4. Schaffung eines multifunktionalen Platzes, der weder multifunktional ist, noch die entsprechende Größe für Veranstaltungen aufweist. Für was ist denn dieses "Plätzchen" dann gut? Zum verweilen sicher nicht, denn es liegt ständig im Schatten und der "Ausblick zum HW-Stadel" tut sein übriges.

Es gab und gibt immer wieder "Versuche" des Bürgermeisters und einigen seiner "Gefolgsleuten", den Bürgern der Stadt dieses absolut unpassende Projekt schmackhaft zu machen. Dafür nutzen sie jedes noch so "schamlose" Mittel, um die Einwohner, auch mit Verschleierung der Tatsachen, Falschaussagen und Mitteln, die besser unveröffentlicht bleiben, zu beeinflussen. Was denken sie sich eigentlich dabei?

Gott sei Dank, gibt es das Aktionsbündnis, das dem "städtischen Wahnsinn" entgegenwirkt. Die Ziele des Aktionsbündnises sind nicht nur sehr verständlich, sondern schützen auch die Bürger vor einem finanziellen Kollaps der Stadt, den dann nachfolgende Generationen ausbaden müssten. Wenn sich innerhalb kürzester Zeit 2000 Bürger gegen das städt. Vorhaben aussprechen, so müsste die Stadt dies doch akzeptieren. Zumindest müsste die Stadt über ihre "Fehlentscheidung" nachdenken. Aber Nein. Ignoranz überall. Was denken sich die städt. Verantwortlichen eigentlich? Halten sie die Bürger für dumm? Oder glauben sie etwa, sie könnten sich alles erlauben? Ist naheliegend, doch...........??

Stadt und Bürger sollten im Normalfall eine Gemeinschaft bilden. Aber in Neunburg ist dem nicht so. Warum? Handeln die Stadtoberen etwa auf "diktatorische" und "tyrannische" Weise? Ist naheliegend, aber.........
Die Antwort hierauf können nur die Neunburger Bürger geben. Und zwar die, die sich nicht beeinflussen lassen.

Gehen Sie zum Bürgerentscheid am 20. April und stimmen Sie mit JA.
Dadurch wird der Bau einer Stadthalle, wie von den Stadtoberen immer wieder fälschlicherweise behauptet, nicht maßgeblich verzögert. ( Es sei denn die Stadt verzögert absichtlich.)
Durch Ihre JA-Stimme zum Bürgerentscheid, erhält Neunburg nicht nur eine finanzierbare, sondern auch bessere Halle, die jedem gerecht wird. Man kann sich schlecht vorstellen, dass die Verantwortlichen den selben Fehler zweimal begehen, denn dann würde ja wieder ein Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden.

7.3.2008 um 14:05
53. Eintrag
Absender: Peter Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Erwiderung des Aktionsbündnises-"neue Stadthalle, aber anders" zum Gästebucheintrag von Bgm. W, Bayerl

Der Vortrag des Bürgermeisters bei der Stadtratssitzung vom 21. 2. 08 kann nicht unwidersprochen bleiben.

1. Falschaussage: "Es wurden viele Gespräche mit den Mitgliedern des Aktions-
                              bündnises geführt."

Tatsache: Ein offizielles Gespräch der Stadtvertreter mit dem Aktionsbündnis (= 5
                 Mitglieder ) fand niemals statt. Die Initiative zu Gesprächen ging immer 
                 von H. Fleischmann und H. Ludwig aus. Dabei zeigten sich die städtischen
                 Vertreter in keiner Weise konsensbereit und beharrten stur auf ihrer
                 einmal getroffenen Entscheidung, obwohl sich ca. 2000 Bürger für
                 eine andere Lösung aussprachen.

2. Falschaussage: "Unser Entgegenkommen, die Stadthalle weitgehend aus der
                             Grünanlage herauszurücken, wude vom Aktionsbündnis
                             nicht akzeptiert."

Tatsache: Gegenüber der "Preisträgerplanung" wurde die Halle nur um 10m aus d.
                 Park herausgerückt. Sie steht weiterhin mit 850 qm in der Grünanlage
                 und zerschneidet den Park und Wanderweg entscheidend. Damit verstößt
                 die Stadt gegen ihre selbst aufgestellten Rahmenrichtlinien, ebenso wird
                 das Bürgerbegehren von 2005 gröblichst missachtet.
                 Das Aktionsbündnis und der Großteil der Bürger wollen, dass die Halle aus
                 dem Park herausrückt und der Wanderweg nicht umgeleitet werden
                 muss.

3. Falschaussage: " Die Förderzusage von 3 Mio EUR gilt nur für das städt. Planungs-
                              konzept......."

Tatsache: Auch Vertreter des Aktionsbündnises führten ein Telefonat mit der
                Obersten Baubehörde und H. Langlechner. Sie erhielten eine Auskunft,
                die der Darstellung des Bgm. bei der Stadtratssitzung vom 21. 2. 08
                nicht entspricht.  

4. Falschaussage: " Wir erleben es ja tagtäglich, wie wenig der derzeitge Platz
                                genutzt wird und wie öde er sich das ganze Jahr über
                                darstellt."

Tatsache: Der Stadthallenplatz wird in vielfältigster Weise genutzt. Dass er sich zur
                 Zeit in schlechtem Zustand und öde darstellt, dafür ist wohl die Stadt
                 verantwortlich.
                 Das Aktionsbündnis hält eine Revitalisierung für dringend erforderlich.
                                                                                                                                    

In der Rede des Bürgermeisters wurde wiederum nicht auf die Finanzierung der
neu zu erstellenden Stadthalle und des EDEKA - Marktes eingegangen. Ebenso
wurde ein Nutzungskonzept für die Halle nicht vorgelegt.

5.3.2008 um 14:53
54. Eintrag
Absender: Wolfgang Bayerl
Email: wolfgang.bayerl@neunburg.de
URL:

Betreff: Vortrag des 1. Bürgermeisters Wolfgang Bayerl anlässlich der Stadtratssitzung am 21.02.2008

Wir haben uns heute mit dem am 23.01.2008 eingereichten Bürgerbegehren zu befassen und zunächst festzustellen, ob es zulässig ist. Nach der Zulässigkeitsentscheidung ist noch der Abstimmungstag und die Art der Ladung festzulegen sowie der Abstimmungsleiter zu bestimmen. Der Stadtrat hat außerdem die Möglichkeit, einen weiteren Bürgerentscheid zu beschließen und dabei über das städt. Planungskonzept abstimmen zu lassen.  Den Sitzungsunterlagen konnten Sie entnehmen, dass das Bürgerbegehren von 1752 Bürgerinnen und Bürgern gültig unterschrieben worden ist, sodass die erforderlichen Unterschriften erreicht sind. Auch ansonsten sind unserer Beurteilung nach alle rechtlichen Anforderungen erfüllt, weshalb ich empfehle, die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens festzustellen. Der Beschlussvorschlag hierzu und die Vorschläge für die zusätzlich zu fassenden Beschlüsse liegen Ihnen vor.  Lassen Sie mich vor der Abstimmung einige Bemerkungen zum städt. Planungskonzept machen und insbesondere darauf hinweisen, dass wir die grundsätzlichen Vorgaben mit den Bürgern bzw. mit Bürgervertretern erarbeitet hatten. Ich erinnere an den im Jahre 2003 in mehreren Sitzungen mit Vertretern des Gewerbes und der Vereine gemeinsam entwickelten städtebaulichen Rahmenplan und die von der Lenkungsgruppe „Leben findet Innenstadt“ erarbeiteten Vorgaben für den Architektenwettbewerb. Selbst im Rahmen des Architektenwettbewerbs wurde den Bürgern nochmals Gelegenheit gegeben, ihre Meinung zu äußern. Die Gelegenheit hierzu bestand während der 14-tägigen öffentlichen Ausstellung der Wettbewerbsergebnisse und anlässlich der nachfolgenden ganztägigen öffentlichen Stadtratsitzung im Juli des letzten Jahres.  Der Bürger konnte sich im Internet informieren. Es fanden 4 Bürgerversammlungen statt, bei der die Bürger ausreichend informiert wurden. In vielen persönlichen Gesprächen und Telefongesprächen mit den Mitgliedern des Aktionsbündnisses, Herrn Fleischmann und Herrn Ludwig, mit mir als 1. Bürgermeister, mit meiner Stellvertreterin Johanna Gückel und unserem Geschäftsleiter Hans Weichselmann wurden Argumente ausgetauscht. Zuletzt am 20.11.2007 fand ein dreistündiges Gespräch mit Herrn Stefan Ludwig, Herrn Hans Fleischmann, mit mir, Johanna Gückel, Hans Weichselmann und Willi Meier hier im Rathaus statt. Unser Entgegenkommen, die Stadthalle weitgehend aus der Grünanlage herauszurücken und den Ostbahnhof zu erhalten wurde vom Aktionsbündnis nicht akzeptiert.  Der bereits mehrmals erhobene Vorwurf, die Stadt hätte die Bürger zu wenig einbezogen, entbehrt also jeder Grundlage.  Ich darf in diesem Zusammenhang auch darauf hinweisen, dass die Stadt als öffentlicher Auftraggeber das Vergaberecht zu beachten hatte und den Planungsauftrag deshalb europaweit ausschreiben musste. Bei einem Architektenhonorar von mehr als 206.000,-- Euro ist dies zwingend vorgeschrieben. Mit dem durchgeführten Architektenwettbewerb hat die Stadt außerdem ein Verfahren gewählt, das als das anerkannteste und erfolgversprechendste aller möglichen Auswahlverfahren gilt. Die Architekten, die sich diesem Auswahlverfahren stellten, unterzogen sich dabei einem harten Wettbewerb, sie mussten sich nämlich unter mehr als 200 Teilnehmern als Bester bewähren.  In unserem Fall hat sowohl das Preisgericht als auch der Stadtrat den Wettbewerbsbeitrag der Architekten Bayer & Strobel als die beste Arbeit anerkannt. Sie wissen, dass nach dem Vergaberecht damit ein Anspruch auf den weiteren Planungsauftrag entstanden war und die Stadtwerke Freizeit GmbH diesen rechtlichen Anspruch zwischenzeitlich erfüllt und den dazu erforderlichen Architektenvertrag abgeschlossen hat. Der Stadtrat hatte vorher mit Beschluss vom 26.07.2007 die Stadtwerke Freizeit GmbH mit 19:1 Stimmen ausdrücklich damit beauftragt. Wir sind uns bewusst , dass dieser Vertrag nicht einseitig aufgehoben, sondern allenfalls einvernehmlich aufgelöst werden kann, wenn es denn aufgrund des Bürgerentscheids erforderlich werden sollte. Einvernehmliche Vertragsauflösungen sind erfahrungsgemäß aber nicht ohne erhebliche Abstandszahlungen möglich. Ich rechne in unserem Fall mit einer Summe in sechsstelliger Höhe. „In den Sand gesetzt“ wären in diesem Fall außerdem die für den Architektenwettbewerb angefallenen Ausgaben von rd. 170.000,-- Euro.  Das Bürgerbegehren ist also, - und darauf möchte ich ausdrücklich hinweisen -, mit einem nicht unerheblichen Kostenrisiko verbunden. Dazu kommt das noch viel höhere Risiko bezüglich der staatlichen Bezuschussung. Die Förderzusage der Obersten Baubehörde und der Regierung der Oberpfalz in Höhe von 3 Mio. Euro gilt nämlich nur für das städt. Planungskonzept und für kein Anderes. Es ist ein fataler Irrtum zu glauben, die 3 Millionen wären uns auf jeden Fall sicher, egal was wir dort verwirklichen.Genauso ist es ein großer Irrtum anzunehmen, wir könnten am Tag nach dem Bürgerentscheid mit irgendeiner bestehenden Planung weiterarbeiten. Das wird nicht möglich sein, was im übrigen in einem heute geführten Telefonat mit der Obersten Baubehörde von Herrn Langlechner ausdrücklich bestätigt wurde. Außerdem sagten mir die für die Bezuschussung zuständigen Herrschaften, dass alleine die Oberste Baubehörde verbindliche Auskünfte erteilen kann und eine wie auch immer geartete Anfrage von Seiten des Aktionsbündnisses nicht vorliegt; es wurde von dort auch keine Auskunft erteilt.  Die Konsequenzen aus der Ablehnung des städtischen Konzepts wären:Erneute europaweite Ausschreibung der Architektenleistungen, Abstimmung der Planung, erneute Überzeugungsarbeit, um die  Bewilligungsstellen von der Förderfähigkeit zu überzeugen.Wieviel Zeit dafür ins Land gehen wird, muss Allen klar sein. Realistisch betrachtet wäre wohl frühestens 2010 oder 2011 mit einer Umgestaltung des Stadthallenareals zu rechnen. Dies bedeutet: Keine neue Stadthalle vor diesem Zeitpunkt. Der Platz wird noch einige Jahre brach liegen.  Es ist völlig offen, ja wegen der erforderlichen städtebaulichen Qualität sogar äußerst fraglich, ob es auf der Grundlage der Forderungen des Aktionsbündnisses gelingen wird, erneut eine Zuschussbewilligung zu erreichen. Ich jedenfalls kann nur allen Bürgern abraten, dieses Risiko einzugehen, 3 Mio. Euro Zuschuss unnötig aufs Spiel zu setzen und die Finanzierbarkeit und damit die Umsetzung des geplanten Projekts zu gefährden. Sie brauchen dieses Risiko auch nicht eingehen, weil das städt. Planungskonzept gut ist und den Anforderungen der heutigen Zeit voll gerecht wird. Wenn wir unser Planungskonzept umsetzen dürfen, erhalten die Bürger im Übrigen auch eine finanzierbare und vielseitig nutzbare Stadthalle, womit eine wichtige Forderung des Aktionsbündnisses dem Grunde nach erfüllt ist. Unser Bestreben ist es schließlich auch, so günstig wie möglich zu bauen, ohne allerdings gewisse Qualitätsstandards aufzugeben wie beispielsweise ein angenehmes Raumklima oder eine gute Akustik. Soweit wir von den Forderungen dieses Aktionsbündnisses abweichen, macht die Abweichung auch Sinn. So ermöglicht der geringe Eingriff in die Grünanlage z. Beispiel eine gute städtebauliche Lösung und eine optimale Nutzung des zur Verfügung stehenden Areals; der geplante autofreie multifunktionale Platz wird, - davon bin ich überzeugt - eine wesentlich bessere Aufenthaltsqualität und Nutzungsvielfalt bieten und zu einer besseren Belebung beitragen, als der geforderte Platz in der bisherigen Größe. Wir erleben es ja tagtäglich, wie wenig der derzeitige Platz genutzt wird und wie öde er sich das ganze Jahr über darstellt. So etwas wollen wir nicht wieder!  Ich bitte deshalb schon heute alle Bürgerinnen und Bürger, sich nochmals intensiv mit der sorgfältig erarbeiteten städt. Planung zu befassen und bin zuversichtlich, dass die Mehrheit die Qualität dieser Planung erkennt und den Weg für deren Umsetzung und einen baldigen Baubeginn freigibt.    Neunburg vorm Wald, 21.02.2008Stadt Neunburg vorm WaldWolfgang Bayerl1. Bürgermeister

27.2.2008 um 10:51
55. Eintrag
Absender: Peter Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Antwort auf zwei Zeitungsmeldungen von Prof. Krau

                                      7 Irrtümer einer Professorin

Prof. Dr. Ingrid Krau, Vorsitzende des Preisrichtergremiums beim Architektenwettbewerb und Mitglied der Lenkungsgruppe "Leben findet Innenstadt" wartet in zwei Zeitungsartikeln gleich mit 7 Irrtümern bzw. Falschaussagen auf:

1. Fehlende Konsensfähigkeit des Aktionsbündnises
    Tatsache: Seit Monaten zeigt sich das Aktionsbündnis konsensbereit und bietet                     seine Mithilfe an. Immer abgelehnt!
2. Keine geeignete Fläche für einen Lebensmittelmarkt in der Innenstadt    Tatsache: Leer stehendes " Hirschenwirt-Anwesen" eignet sich hervorragend für                      einen Lebensmittelmarkt, der die umliegenden Metzger-, Bäcker-                     und Gemüsegeschäfte stärkt.
3. Aktionsbündnis will einen weiteren Discounter im Gewerbegebiet    Tatsache: Von den 7 bereits vorhandenen Großmärkten ( einmalig in Bayern! )                     sind bereits 3 zuviel.
4. Aktionsbündnis betreibt eine kurzfristig auf Wahlen angelegte Politik    Tatsache: Die drei führenden Mitglieder des Aktionsbündnises gehören weder                     einer Partei an noch wird ein politisches Mandat angestrebt. Viele                      Bürger betrachten dies als großen Vorteil bei den                                 
                     Auseinandersetzungen. Die Sache soll im Vordergrund stehen.                  
5. Aktionsbündnis " bedient sich mit eigenem Architekten "    Tatsache: Kein Mitglied des Aktionsbündnises ist ein Architekt. Willi Denk schrieb                      einen viel beachteten Leserbrief, mit dem sich das Aktionsbündnis                     und viele Neunburger Bürger identifizieren können.
6. Neunburger Bürger wussten nicht, für was sie beim Bürgerbegehren     unterschrieben.    Tatsache: Damit wird den 2000 Neunburgern die Mündigkeit abgesprochen, den                      Sinn eines Textes zu entnehmen und eine Unterschrift leisten zu                     können. Eine Selbst - Disqualifikation einer Professorin.
7. Das Aktionsbündnis ist " unsauber " vorgegangen    Tatsache: Fehlinformationen und Falschdarstellungen finden sich auf vielen                     Plakaten und Info-Flyern der Stadt.                     Immer wiederkehrende Falschmeldungen:                     Eine Förderung gibt es nur bei gleichzeitigem Bau eines Supermarktes,                     das Zeitfenster sei eng begrenzt, Zuschüsse gibt es nur für den 1.                      Preisträger ( Bayer/Strobl ).                     Eine Freibierliste bei Bürgerversammlungen und Angriffe auf die Presse-                     u. Meinungsfreiheit eines Lokalreporters sind mehr als "unsauber"                     und in " äußerster Schieflage ", um mit den Worten der Frau Professor                     Krau zu sprechen.

   
                                                                                    Peter Zant, 16.02.2008

16.2.2008 um 15:53
56. Eintrag
Absender: W. Denk
Email: wwdgb@t-online.de
URL:

Betreff: GEGENDARSTELLUNG

GEGENDARSTELLUNG zum Zeitungsausschnitt / 30.01.08 im NEUEN TAG (Stadtplanerin Professor Dr. Krau rer. pol. München - Lehrstuhl für Stadtraum- und Stadtentwicklung, seit April 2007 im Ruhestand) Frau Krau kritisiert klare, einfache und funktionelle Planung:Was zu erwarten war, ist nun eingetreten, deshalb muss ich Einiges klar stellen:>

DEMOKRAT. VORGANG:
Ich habe mich als Privat-Bürger mit einem Leserbrief vor einigen Wochen zu Wort gemeldet.Dass das Aktionsbündnis sowie viele Bürger der Stadt Neunburg v. W. und ich gleicher Meinung sind, zeigt doch, dass vieles im Argen liegt. Wenn man etwas kritisiert, muss man auch in der Lage sein,einen anderen Vorschlag anzubieten. Genau das habe ich getan. Dass sich viele Bürger mit meiner Skizze identifizieren, darf mir nicht zum Vorwurf gemacht werden.>

PLANUNGSSKIZZE:
Zur nochmaligen Verdeutlichung: Mein Haupt-Kritikpunkt ist die Lage und Zuordnung der Plätze. Meine Darstellung ist zur besseren Übersicht auf das Wesentliche beschränkt. Die Ausführungsplanung mit Einzeichnung der Parkplätze, Zufahrten, etc. ist selbstverständl. Sache der beauftragten Architekten in Abstimmung mit dem Bauherrn. Wenn man nicht am Wettbewerb teilnimmt, heisst das nicht, das man seine Meinung nicht mehr öffentlich äussern darf.>

WAHLEN ALS BEGRÜNDUNG ?
Ich kann verstehen, dass sich viele Politiker „auf den Schlips getreten“ fühlen. Dass der Zeitverlauf (Architektenwettbewerb, Vergabe etc.) nun mal so ist, dafür kann niemand etwas. Es geht mir nur um der Sache willen. Politische Motive kann ich nur als böswillige Unterstellung werten.>

STADTHALLE ALS „KISTE“ !
Interessant ist, dass Frau Stadtplanerin Professor Dr. Krau die 4 Gebäudekanten der Stadthalle des 1. Preises als „Kiste“ bezeichnet. Diese Gebäudekanten habe ich übernommen und soweit verschoben, dass ein „grosser nutzbarer Platz“ entsteht.>

PLATZVERNICHTUNG !
Warum haben die meisten Entscheidungsträger eigentlich Angst vor einem „großen Platz“? Warum wird ein „grosser“ Freiraum den Neunburgern nicht gegönnt ? Andere Städte wären froh, wenn sie so einen grossen zentrumsnahen Platz hätten.>

PLATZGRÖSSE:
Lt. Stadtratsbeschluss soll der Platz genutzt werden für: Messen, Veranstaltungen, Zeltanbau für Stadthalle zur Kapazitätsvergrößerung, verschiedene Altersgruppen, Kinder, Jugendliche, Senioren. Dass der jetzt geplante Platz nur bedingt geeignet ist, müsste wohl jedem klar sein. (Freizuhalten sind Eingang der Stadthalle, Gaststätte und Einkaufsmarkt) Der Platz ist direkt der Hauptverkehrsstraße zugeordnet. Der Brunnen ist direkt an Straße (Verkehrssicherheit, Kinder!!) Richtung Grünanlage ist die Zuordnung des Platzes wesentl. besser u. verkehrsberuhigter.>

EINKAUFSMARKT:
Warum darf die Stadthalle nicht alleine stehen und braucht als „gleichwertiges Gebäude“ neben sich noch einen Einkaufsmarkt? Ein altstadtnaher Einkaufsmarkt ist bereits vorhanden. Der mögliche neue Einkaufsmarkt meiner Skizze ist von der Straße her gut einsehbar, und hat einen vorgelagerten Parkplatz (was alle Märkte haben) Was soll daran so schlecht sein? Ausserdem lt. Skizze „leben findet innen statt“: Ausführung „hochwertig“ statt „Schuhschachtel“ Das Thema „Langlebigkeit eines Verkaufsmarktes“ braucht nicht mehr erläutert zu werden.>

LEERSTEHENDE GEBÄUDE und 2. BAUABSCHNITT:
Viele leerstehende Gewerbe- und Wohnungsflächen in der Altstadt sind hinlängl. bekannt. Warum sind neben Stadthalle und Einkaufsmarkt später noch weitere Gebäude für Gewerbe auf dem Stadthallen-Areal geplant ? – 2. Bauabschnitt (für was auch immer) Damit diese Gebäude später noch gebaut werden können, muss die Stadthalle notgedrungenin die Grünanlage gedrückt werden. Ein großer Platz ist deshalb nicht mehr möglich.>

MÜNDIGE BÜRGER:
Frau Krau unterstellt den fast 2000 Neunburger Bürgern, dass diese nicht klar erkennen konnten, für was sie eigentlich unterschrieben haben. Ich denke, dass ein mündiger Bürger heutzutage weis, wofür er stimmt.>

ANSICHTSSACHE:
Wenn Herr Stadtplaner Professor Dr. Dr. h.c. Karl Ganser die aktuelle Planung der Stadt als „städtebaulichen Missgriff“ bezeichnet, dann sieht wohl Frau Stadtplanerin Professor Dr. rer. pol. Ingrid Krau dies wieder ganz anders. Ich möchte die Fachkunde von Frau Krau nicht in Frage stellen, jedoch hätte ich etwas mehr „Sachlichkeit“ erwartet.>

SCHLUSSBEMERKUNG:
Wie ausreichend bekannt ist, sehen viele Bürger der Stadt Neunburg v. Wald die derzeitige Planung als nicht zufriedenstellend an. Diese Bedenken sollten sehr ernst genommen werden,und eine gemeinsame Lösung gesucht werden, mit der alle leben können.

Willi Denk, Architekt, 92431 Neunburg v. W.

6.2.2008 um 11:05
57. Eintrag
Absender: Prof. Dr. Ingrid Krau
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Betreff: Stellungnahme zum Vorgehen des Aktionsbündnisses

  Als Fachfrau für Städtebau, die sich für Neunburg engagiert, muss ich mich angesichts der derzeitigen Schieflage der Argumentation aus größter Besorgnis zu Wort melden. Als Hochschullehrerin hatte ich mit meinen Studenten 2006 in aller Öffentlichkeit aufgezeigt, dass man die Stadthalle nur mit Hilfe eines städtebaulichen Planes, der eine sinnvolle spätere Entwicklung ermöglicht und der sich zugleich auf die örtlichen Qualitäten bezieht , richtig platzieren kann. Daraus resultierte, dass die Planung einer neuen repräsentativen Stadthalle in einen städtebaulichen Ideen- und Realisierungswettbewerb eingebunden wurde.   Aus der Erkenntnis, dass die Altstadt ihren Bürgern die Vollversorgung mit Lebensmitteln nicht mehr bietet und auch keine Fläche da ist, auf der ein Lebensmittelmarkt stadtverträglich zu integrieren wäre, fiel die Entscheidung, einen solchen auf dem Stadthallenareal unterzubringen, fußläufig wie mit dem Auto bequem erreichbar und als markanter Schlusspunkt der Unteren Hauptstraße auch eine funktionale Bereicherung der Innenstadt. Als Alternative stand die Ansiedlung eines weiteren Einkaufsmarktes im Gewerbegebiet im Raum, was eine weitere Schwächung der Altstadt bewirkt hätte.   Schon damals gab es Bedenken  von Bürgern, die Entwicklung des Stadthallenareals könne der so dringlichen Aufwertung der Altstadt, insbesondere der Hauptstraße, das Wasser abgraben.  Diese Sorgen um die Altstadt hatten bereits 2005 Eingang in den mit Bürgerbeteiligung erarbeiteten Neunburger Vorschlag  zum partizipativen und  kooperativen Modellprojekt  „Leben findet Innenstadt“ gefunden: sowohl die weitere Aufwertung der  Hauptstraße als auch die Entwicklung des Stadthallenareals wurde von den Bürgern gewünscht. Auch die erstere wurde mit allem Engagement von Projektmanager, Stadtverwaltung und  im Rahmen der von mir durchgeführten städtebaulichen Feinuntersuchung konsequent vorangebracht.   Aus vierzigjähriger Berufserfahrung zeigt sich mir am Beispiel Neunburgs abermals, dass es zu großem Schaden führt, wenn auf kurzfristige Ziele wie Wahlen angelegte Politik und  langfristige Stadtentwicklung miteinander vermengt werden. Städtebauliche Entwicklungen mit Langzeitfolgen müssen in aufeinander  aufbauenden  Debatten und fachkompetenten planerischen Bemühungen „reifen“. So geschieht es auch mit dem ersten Preis des Wettbewerbs.  Schlimm aber wird es, wenn ein Aktionsbündnis, das, wie es erklärt,  „alles“ besser machen möchte, gleich  drei grundlegende Fehler begeht:  -Erstens, wenn es sich auf undurchsichtige Art einen lokalen Architekten holt, der ohne sich in einem Wettbewerb als bester bewährt zu haben, einen Plan zeichnen darf, wie es denn nun „richtig“ sei. Das fällt auf die eigenen Füße.  Es ist ein unsauberes Verfahren, wenn ein Aktionsbündnis sich aus den eigenen Reihen bedient und dann auch noch selber seine Werturteile dazu in die Welt setzt. Das haben die fast 2000 Personen, die unterschrieben haben, dass  alles noch besser, einsehbarer und demokratischer wird, sicher nicht gemeint.   -Zweitens, der gezeichnete und gleich auch öffentlich gemachte Vorschlag ist in Folge dessen auch rundum schlecht: die Stadthalle als Kiste steht auf drei Seiten von Parkplätzen umgeben mitten auf dem leeren Feld, der Blick aus der Unteren Hauptstraße führt weiterhin ins Leere, der angebliche „Platz“ vor der Stadthalle ist eine viel zu große zugepflasterte Fläche ohne Grenzen für das Auge, so etwas hat den Namen Platz nicht verdient. Der dahinter auf der Riesenparkfläche abgestellte Einkaufsmarkt wäre nicht einmal für ein Gewerbegebiet eine Zierde.  -Drittens, zukunftsfähige Stadtentwicklung braucht ein langen Atem und Durchhaltevermögen. Dazu gehört die vertrauensvolle Zusammenarbeit an Plänen, die vom Konsens über alle politischen Meinungen und Differenzen hinweg in langen Zeiträumen Schritt um Schritt realisiert werden. Dieses konstruktive Wollen zugunsten nachhaltiger Zukunftsentwicklung muss auch über politische Personenwechsel hinweg hochgehalten werden. Die fehlende Konsensfähigkeit unter den Neunburger Interessensgruppen ist das eigentliche Problem und so lange das so ist, wird aus Neunburg nichts werden.

6.2.2008 um 09:34
58. Eintrag
Absender: Florian
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Betreff: Witz


Hallo!
Nun gut wie sie meinen.
Wie gesagt, handelt es sich meiner Meinung nach  sehr wohl um eine Aufhetzung, da wie es in Neunburg üblich ist zuerst einmal alles schlecht gemacht wird und in den Dreck gezogen wird. Zweitens hat dieses Bürbegehren absolut gar nichts mit Demokratie zu tun, da die Thesen dermasen aggressiv gestellt waren, dass jeder Idiot unterzeichnet, obwohl die meisten Thesen völlig aus der Luft gegriffen waren.
Dieses Projekt, welches den 1. Preis erhielt bringt den Bürger wirklich wieder nach "Innen", da es offen und freundlich zur Innenstadt hin gestaltet ist und nicht wie dieser tolle Alternativvorschlag einen hässlichen Klotz in Mitten des Stadthallenplatzes fordert.
Ich will gar nicht von der fehlenden Pressefreiheit sprechen.
Warum wurde der Artikel der Professorin nicht in der Mittelbayrischen veröffentlicht?
Diese Zeitung wird komplett gesteuert!
Für mich ist das alles sehr Wohl ein Witz!
Gute Tag noch meine Herren.

5.2.2008 um 23:17
59. Eintrag
Absender: Scharf Martin
Email:
URL:

Betreff: "Stunk"

Liebe(r) Frau/Herr Florian,

die Ausführungen in Ihrem Gästebucheintag sind für mich befremdlich und tragen in keinster Weise zu einer sachlichen Diskussion bei. Nicht verständlich ist, dass es sich bei dem Aktionsbündnis um eine Aufhetzung der Neunburger Bürger handelt.

Sie können mich gerne anrufen und mir Ihre abwegige und an den Haaren herbeigezogene Ansicht erklären. Meine Telefonnummern sind 09672/2032 oder 1089.

Was soll Ihre Behauptung "Das Aktionsbündnis macht sinnlos Stunk."

Fast 2000 Unterschriften sind ein eindeutiger Beleg, dass viele Neunburger mit der Planung des 1. Preisträgers nicht einverstanden sind.
Bedeutet dies für Sie, Stunk machen? Ich stelle mir darunter etwas anderes vor.

Ihre Meinung, dass der Vorschlag der 1. Preisträger paßt, ist nicht meine Meinung. So ist aus meiner Sicht die Anordnung der Gastronomie zum Verbrauchermarkt hin und von der Grünanlage und somit von der Nachmittags- und Abendsonne abgewandt, meines Erachtens nicht nur nicht perfekt, sondern schlecht. So dürfte der 1. Preisträger wohl auch mehr kosten als die Preisträger 3 und 4. Das ist meiner Meinung nach auch nicht perfekt. Auch der multifunktionale Platz ist für mich und für viele andere nicht perfekt.

Trotz unterschiedlicher Meinungen sollte man in der Diskussion sachlich bleiben, um schnell zu einem für Neunburg und seinen Bürgern gutem Ergebnis zu kommen.

Scharf Martin

3.2.2008 um 18:57
60. Eintrag
Absender: Florian
Email:
URL:

Betreff: Ein Witz

Hallo!
Meiner Meinung nach passt der Vorschlag der beiden Architekten perfekt! Es ist mal was anderes und genauestens durchdacht.Das Aktionsbündnis hat mit Demokratie gar nichts zu tun, da es sich hierbei um eine Aufhetzung der Neunburger Bürger handelt.
Man sollte Menschen, die Fachwissen besitzen mehr Glauben schenken und nicht sinnlos Stunk verbreiten!

2.2.2008 um 14:57
61. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Aktionsbündnis

Von Befürwortern des derzeitigen Stadthallenplans taucht immer wieder die Frage auf, warum das Aktionsbündnis nicht früher tätig wurde und erst jetzt "alles zu blockieren versucht".
1) Wie hätte es reagieren können, wenn es noch keines gab?
2) Wogegen hätte man Einspruch einlegen sollen, wenn die Entscheidung des Stadtrates erst am 26.7.07 fiel?
Die Bürger konnten sich zwar über die Pläne informieren, aber was nutzte es ihnen, eine Empfehlung für eine andere Planvariante abzugeben? Der Stadtrat folgte bei seiner Entscheidung dem Preisgericht.
Erst als am 28.7.07 der bestprämierte und beschlossene Plan veröffentlicht und der Unmut, der Protest der Bevölkerung laut wurde: "Stadthallenbau im Park, als hätte es nie einen Bürgerentscheid gegen die Bebauung gegeben, der Wanderweg überbaut und trotz des künftig noch größeren Areals keine Großveranstaltungen mehr" - bildete sich ein Aktionsbündnis, das sich der Interessen und Sorgen der Bürger annahm.
Wenn wiederholt -zuletzt in der Stadtratssitzung am 24.1.- angesprochen wird, dass Einer aus der Bevölkerung sagte, im Bürgerbegehren 2005 sei es ihm nicht um den Park, sondern nur um die Ablehnung des Marktes gegangen, so mag dies für diesen zutreffen, aber doch nicht für die Bevölkerung. Durch die neuerliche Beantragung eines Bürgerentscheids durch 1958 Personen wird dies ja wohl klar widerlegt.
Und wenn auch Bürger aus umliegenden Gemeinden unterzeichneten, so taten sie dies aus Überzeugung, weil auch sie Besucher der Messen und des Volksfestes waren und dieser Platz weiterhin in diesem Sinn genutzt werden soll.

29.1.2008 um 15:26
62. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660-0001@t-online.de
URL:

Betreff: Lieber anonymer Gast

Hallo,
lieber anonymer Gast dieser Gästebuchseite,
was hindert Sie daran, Ihre Meinung unter Ihrem Namen zu veröffentlichen?
Anonyme Briefe, Leserbriefe hinterlassen immer einen schalen Geschmack.
Man laviert in deren Bewertung eher zwischen  Feigheit, Versuch der  Denunziation anderer, fehlender Zivilcourage u. dgl. als im positiven Sinn.
Welches Problem liegt Ihrer Anonymität zu Grunde?
Eine Entscheidung im Stadtrat (20 Stimmen + Bürgermeister) muss nicht unbedingt dem Bürgerwillen entsprechen. Das zeigt auch die große Zahl der Unterzeichner des Bürgerbegehrens.
In unserer Verfassung ist dieses Verfahren einer Bürgerbeteiligung (Bürgerbegeh-ren/ Bürgerentscheid) verankert.  Also einfach mehr Demokratie wagen!

Sie sollten sich auch daran erinnnern, dass eine Planung des Stadthallenareals
schon einmal durch einen Bürgerentscheid ausgehebelt wurde, weil man keinen Eingriff in die Grünanlage wollte. Und genau der preisgekrönte Entwurf widersetzte sich fast all den Vorgaben, die sich aus dem damaligen Begehren heraus in der Ausschreibung des Wettbewerbs befanden. 
Ich denke, die Diskussion Stadthallenplanung ist nicht durch Privatinteressen und durch die bevorstehende Wahl bedingt. Eine Stadthalle wollen wir alle.
Eine fehlende und oft wenig sachliche Informationspolitik schafft Bürgerverdruss.



23.1.2008 um 02:07
63. Eintrag
Absender: Gast
Email:
URL:

Betreff: Trauer-Schauspiel Stadthallen-Areal

Hallo,

zuerst möchte ich feststellen, dass es einem als Benutzer dieses Gästebuches freigestellt sein muss, hier seinen Namen zu nennen oder ein Pseudonym zu benutzen.

Sind es persönliche Gründe die einige Aktionsbündnismitglieder antreiben?

Wer will und benutzt womöglich dieses  " übelriechende Nordurfthäuschen mit dekorativen Schlachthaustüren" eigentlich? Sagt mir wer???????

Ich frage mich auch, wird das Thema "Stadthalle" zum Politikum gemacht, da in Kürze die Kommunalwahlen anstehen?

Warum beißen sich einige an einem Herrn Meier fest? Ist er es nicht,  der den Beschluss des Stadtrats nur umzusetzen hat ?

Erübrigt sich nicht jede Arbeit in welchen Gremien auch immer, wenn dann demokratische Entscheidungen gekappt werden?
 
Wer will eigentlich noch amtliche oder ehrenamtliche Aufgaben und  Verantwortung
übernehmen, wenn man bei Beschlussfassung sich eigentlich schon wieder mit der Revidierung der selbigen auseinander zu setzen hat?

Fragen über Fragen und sicher viele Antworten!!!

Ich hoffe nur das Beste für meine einstige Heimatstadt.

Ein Gast

22.1.2008 um 20:52
64. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL: http://

Betreff: Stadthallenplanung - Sitzung am 24.1.08

Vor der Stadtratssitzung am 24.1. möchte ich Sie, sehr geehrte Damen und Herren Stadträte bitten, folgende Fragen zu überdenken:

Finden Sie es sinnvoll, wenn der Markt auf dem Stadthallenareal den zentralsten Platz einnimmt und deshalb keine großen Veranstaltungen mehr stattfinden können? Die Schwarzachtalmesse muss auf Dauer ausgelagert werden und kann nur noch motorisiert besucht werden. Wegen des Volksfestes, das auf jeden Fall zu Fuß erreichbar sein sollte, sollen die Bürger befragt werden. Ja, wohin soll es denn, wenn kein Platz mehr dafür ist? Und was ist mit den Schul- und Reisebussen? Dieser Platz wird so vielseitig genutzt, aber ich habe den Eindruck, dass manchen von Ihnen dies gar nicht bewußt ist.
Der Vorschlag des H. Denk wird immer wieder angesprochen und würde von der Bevölkerung sofort akzeptiert. Warum plante nicht gleich ein Neunburger!

Es soll doch eine Stadthalle werden für alle Veranstaltungen. Muß es wirklich für ein anspruchsvolles Konzert im Jahr ein teures Konzerthaus sein, dessen Finanzierung die Stadt allein nicht schultern kann? Bezüglich der Hallenhöhe denken Sie bitte auch an die Anlieger. Wer möchte schon ein so hohes Bauwerk vor seiner Nase haben?

Glauben Sie wirklich, dass dieZukunft eines Marktes angesichts immer mehr schwindender Kaufkraft so rosig ist, dass man davon die Finanzierung der Stadthalle abhängig machen soll (darf)? Was das viel zitierte "Leben findet Innenstadt" betrifft: Ein Markt auf dem Stadthallenplatz fördert dies sicher nicht.

Was Herr Stefan Schmid in seinem Eintrag ins Gästebuch als "Zankereien" bezeichnet, sehe ich als Ringen um die bestmöglichste Lösung unserer künftigen Stadthalle und des Areals. Das Aktionsbündnis will keinesfalls "blockieren", sondern im Sinne der Bevölkerung, die sich durch die Mißachtung des Bürgerentscheids vom Dez. 2005 übergangen fühlt, handeln und mitbestimmen.
Das Großprojekt Stadthalle prägt und bestimmt schließlich für viele Jahrzehnte die Zukunft unserer Stadt und wir sind auch unseren Nachkommen verpflichtet.
Eine sorgfältige Planung ist daher unerläßlich.

Ich hoffe, Sie lassen sich bei Ihrer Entscheidung am Donnerstag von Ihrem gesunden Menschenverstand leiten.


22.1.2008 um 10:54
65. Eintrag
Absender: Wolfgang Bayerl
Email: buergermeister.stadt.@neunburg.de
URL:

Betreff: EU Förderprogramm

Verehrte Leser(innen) dieses Gästebuchs,

Herr Peter Zant hat durchaus recht, wenn er schreibt, dass das EU-Förderprogramm, in das Neunburg vorm Wald aufgenommen wurde von 2007 bis 2013 läuft.
Es ist aber leider so, dass wir uns an die, im Bescheid vorgegebenen Fristen halten müssen, da die Zuwendungen ansonsten verfallen!
Der Zuwendungsbescheid, den ich zur besseren Information und Kenntnisnahme an die angegebene E-Mail-Adresse des Aktionsbündnisses geschickt habe, ist mit Post vom 07.12.2007 an uns gesendet worden und zwei Tage später, also noch im Jahre 2007 bei uns eingegangen.
Im letzten Absatz dieses Bescheides heisst es wörtlich:"Wir bitten auch zu beachten, dass gemäß Art. 93 der Verordnung (EG) Nr. 1083/2006 eine Mittelverfallsfrist für die EU-Mittel gesetzt ist. Danach verfallen EU-Mittel des Programmjahres 2007, die nicht bis zum 31.12.2009 von den Zuwendungsempfängern mittels eines zulässigen Auszahlungsantrages - auf der Grundlage nachgewiesener Ausgaben der Zuwendungsempfänger - bei der Kommission abgerufen werden!!!
Mit freundlichem Gruß
Wolfgang Bayerl
1. Bürgermeister

17.1.2008 um 16:27
66. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Ergänzung des Leserbriefs zum Thema Markt

Da mein Leserbrief "Ich habe einen Traum" am 12.1. nicht in voller Länge abgedruckt wurde und deshalb zu Nachfragen führte, möchte ich den fehlenden Absatz hier veröffentlichen:
Etliche Bürger würden sich den Markt nicht auf dem Stadthallenplatz, sondern direkt im Stadt-Zentrum wünschen. Dieser Markt, möglichst ohne Konkurrenz-Waren zur Innenstadt, würde mit Sicherheit sehr gut angenommen. So manche würden sich darauf freuen, ihre Geschäfte und Einkäufe wie früher wieder in einem Zug erledigen zu können. Und diesen Markt würden auch unsere Geschäftsleute in der oberen Stadt begrüßen, die einem Vollsortimenter am Stadthallenplatz mit Bäcker- und Metzgerabteilung kritisch gegenüberstehen. Wenn sich für das große Maier-Anwesen in der Hauptstraße (Hirschenwirt) ein Investor fände?? Lieferanten und Autofahrer könnten ihre Zufahrt von der Wassergasse, Fußgänger von der Hauptstraße her haben. Das würde wirklich "Leben findet innen statt" bedeuten und wäre auch ein Anreiz, weitere Leerstände mit Leben zu füllen. 

15.1.2008 um 20:59
67. Eintrag
Absender: Eckl Johann
Email: ecklmuehle@online.de
URL:

Betreff: Stadthalle und Co.

 Nach der sog. „Staden Zeit“ und reichlichem Recherchieren und Nachdenken über eine neue Stadthalle bin ich zu dem Entschluss gekommen, ebenfalls einen Beitrag in diesem Gästebuch zu verfassen. Die neue Stadthalle ist beschlossene Sache auch ohne meine Stimme. Dass es aber Änderungen geben muss und schon gegeben hat ist auch bekannt.Meine Forderung besteht nun darin, den Planern noch weitere Hausaufgaben mitzugeben und zwar: Kostendeckelung:  4,5 Mio. Euro inkl. Architekten- und aller Nebenkosten.Ausgeglichene Energiebilanz: Heißt, es entstehen keine Kosten für Strom, Heizung, Wasser, Abwasser usw., im Gegenteil am Jahresende sollten 2000 bis 5000 Euro übrigbleiben für einen evtl. Hausmeisterposten.Keine Gastronomie: Sie schadet der bestehenden und verursacht Kosten, kann leicht durch  heimischen Partyservice übernommen werden. Vereine und Gruppen, die eine Veranstaltung in der Halle planen, können bei voraussichtlich hohen Mietzinsen nur mit eigener Bewirtung kostendeckend kalkulieren. Zum geplanten Supermarkt: Die Energiepreise sind im „freien Anstieg", das schlägt sich auch auf alle Güter des täglichen Bedarfs nieder. Dies gilt für alle Geschäfte, d.h., der Sockel an Kosten wird höher, die relative Differenz zum Erlös sinkt. Dem Kunden geht es ähnlich, der noch verfügbare Euro zum Einkauf wird gezielt in ein gesundes Lebensmittel vom Hersteller aus der Region investiert und dabei die Handelsstufe übergangen. Die jüngere Generation kauft vermehrt im Internet. Den Supermärkten laufen die Kunden weg. Kunden wünschen sich vor allem einen unkomplizierten Einkauf. Der Trend geht also zu einem kleineren Laden mit bereits vom Besitzer vorsortierten Warensortiment.Fazit: Wir haben in 10 Jahren eine leere Markthalle quer über den Stadthallenplatz, die sich noch nicht einmal amortisiert hat. Angesichts der momentanen Bezuschussung durch die EU müsste die neue Stadthalle in dieser Form auch ohne SB-Markt für die Gemeinde finanzierbar sein. In diesem Sinne wünsche ich allen Lesern ein förderliches und gesundes Jahr 2008.

13.1.2008 um 17:24
68. Eintrag
Absender: Peter Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Zum Eintrag von "Stefan Schmid" vom 6.1.08

Hallo,

Schade, dass Herr "Stefan Schmid" unter einem Pseudonym schreibt und auch keine Adresse angibt. Zu seiner Beruhigung ist jedoch zu sagen, dass das "zeitlich begrenzte Zuschussfenster" von 2007 bis 2013 läuft, nachzulesen unter http://www.innenministerium.bayern.de/presse/archiv/2007/162.php. Im Jahr 2007 sind für Neunburg 1.120000 EUR für Bauhofs-/ Bahnhofsgelände, Reaktivierungsmaßnahmen ausgegeben worden, aber das weiß der Schreiber sicher selbst. Leider sieht "Stefan Schmid" nur Hunde im Park! Die Eltern mit ihren Kindern, die ein dreiviertel Jahr den Park bei der Felsengruppe bevölkern, entschwinden offensichtlich aus seinem Gesichtsfeld.
Interessant für den Leser wäre zu erfahren, welche Meinung "Stefan Schmid" zu der "Freibierliste" der Freizeit Gmbh hat und wie er die Angriffe auf die Presse- und Meinungsfreiheit von Leserbriefschreibern in der MZ bewertet?

                                                                                     
                                                                                             Peter Zant, 10.1.2008

10.1.2008 um 13:40
69. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660-0001@t-online.de
URL:

Betreff: Informationsfreiheitssatzung für Neunburg vorm Wald

Die Stadt hat nichts zu verbergen.

Die vielen Fragen zur Stadthallenplanung hier im Leserforum zeigen auf, dass es an konkreten Sachinformationen mangelt. Siehe dazu u.a. die Frage nach dem zeitlich eng begrenzten Zeitfenster für einen Zuschuss im letzten Gästebucheintrag: Wie eng begrenzt ist denn nun dieses Zeitfenster?
Die geringe Sachinformation polarisiert unnötigerweise die Diskussion um die Stadthallenplanung, wobei immer wieder  klarzustellen ist, dass der Bau einer Stadthalle von keiner Seite in Frage gestellt wird.

Um mit einem besseren Informationsfluss auch die Diskrepanzen unter den Bürgern  zu verringern, hat die SPD-Stadtratsfraktion nun eine "Informationsfreiheitssatzung" für Neunburg v. Wald beantragt.
Zweck einer entsprechenden Satzung ist es, den freien Zugang zu den bei der Stadt und den von ihr verwalteten Stiftungen und GmbHs vorhandenen Informationen zu gewährleisten.
Während der Bund für seine Bundesbehörden bereits ein Informationsfreiheitsgesetz geschaffen hat, lehnte die CSU -Mehrheit im Landtag schon zweimal einen Antrag für ein entsprechendes Gesetz auf Landesebene ab. (?)

Zwar gibt es ein Akteneinsichtsrecht für Betroffene von Verwaltungsentscheidungen, doch muss hier jedesmal zuerst ein berechtigtes Interesse dargelegt werden, um diese Einsicht zu erhalten.
Der Bürger werde also von Gesetzes wegen als Bittsteller behandelt. Dies widerspricht modernem Staatsverständnis, wonach der Staat und die Verwaltung auf allen Ebenen für die Bürgerinnen und Bürger da seien und nicht umgekehrt.

Die Schaffung eines Rechts auf freien Zugang zu Informationen ist kein Ausdruck von Misstrauen gegen die Verwaltung. Vielmehr gehe es darum, unter Berücksichtigung
des Datenschutzes und sonstiger persönlicher Belange höchstmögliche Transparenz
der Vorgänge in Angelegenheiten des eigenen Wirkungskreises der Stadt herzustellen.
Die Stadt Passau spielte hier in Bayern mit ihrer beschlossenen  Informationsfreiheitssatzung  für ihre Bürger eine Vorreiterrolle. Diese Satzung kann gerne eingesehen werden, sie liegt auch der Stadt vor.
Bei der Entscheidung über diese "Informationsfreiheitssatzung" im Stadtrat kann die CSU-Stadtratsfraktion nun ihr Demokratieverständnis klar zum Ausdruck bringen.

6.1.2008 um 12:57
70. Eintrag
Absender: Stefan Schmid
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Betreff: Vorwärts gehen - nicht auf der Stelle treten

Haben wir denn genug Zeit für diese Zankereien?

Ich frag mich, warum Herr Zant nicht auf folgende Aussage von Herrn W. Meier eingegangen ist:

...die Stadt ... hat es geschafft, ein zeitlich eng begrenztens Zuschussfenster zu öffnen. Wenn das nicht genutzt wird, verfällt es einfach ausgedrückt.

Wie sieht diese zeitliche Begrenzung genau aus? Wann verfällt sie? Wie hoch sind die Zuschüsse? Kann sich Neunburg ohne diese Zuschüsse überhaupt eine Stadthalle leisten?
Das weiß ich alles nicht. Weiß es denn das so bürgerinformative Aktionsbündnis?

Ich bin zwar sicher, dass es eine schönere Lösung geben würde, aber ist es nicht das Wichtigste, dass Neunburg überhaupt eine Stadthalle bekommt?
Und mal Hand auf's Herz:
Aber wer nutzt den die "schöne Grünanlage" außer Hunde, die ihrem Geschäft nachgehen?
Brauchen wir dringend ein Gebäude, das nur sehr ortskundige Menschen an den einstigen Ostbahnhof erinnert - zumal es ja nicht einmal der Originalbahnhof ist - und alle anderen Menschen nur an eine öffentliche Toilette?
Betrachtet man sich die favorisierte Planung der Stadt genau, so bemerkt man, dass der Radweg nicht verloren geht, sondern sich nur sein Verlauf ändert. Außerdem beinhaltet die Planung ja scheinbar auch das Ausheben eines neuen Torweihers und das Pflanzen vieler neuer Bäume, was die Attraktivität der Grünanlage ja vielleicht sogar steigert.
Gibt es denn ein Denkmalschutz für die Grünanlage? Oder was spricht dagegen, diese neu umzugestalten?

Wenn wir mehr Zeit hätten, könnten wir's vielleicht besser machen. Aber es sind bereits Jahre vergangen und da hat man auch nix vom Aktionsbündnis gehört. Erst, als endlich mal was vorwärts zu gehen schien, sind auf einmal wieder welche laut geworden und drohen nun alles zu blockieren.

Es wird immer Bürger geben, denen irgendeine Planung nicht gefällt.
Aber es wird hoffentlich mehr Bürger geben, die wollen, dass was vorwärts geht. Und sei es mit Kompromissen.

6.1.2008 um 10:14
71. Eintrag
Absender: Hans Steinsdorfer jun.
Email: H.Steinsdorfer@t-online.de
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Betreff: Untragbare Zustände

Hallo,

bis zum heutigen Tag wurde meine Frage, wie dieser Stadthallenkomplex refinanziert wird, nicht beantwortet. Es heißt vom Bürgermeister immer nur, Neunburg braucht eine Stadthalle. Ich frage mich nochmals, wer eigentlich -oder nur er selber. Ich kann mir nicht vorstellen, daß im Jahr soviel Events gefeiert werden, daß die Tilgungsleistung davon erbracht werden kann. Vereine, wie der Wanderverein, die Faschingsgarden etc. werden wohl auch keine Miete aufbringen.  Ich bin der Meinung, dass der Bürgermeister seine vielgepriesene Bürgernähe erst durch andere, liegengebliebenen Arbeiten wieder pflegen soll. Wie von mir auch bereits geschrieben, wurde in verschiedenen Straßen der Winterdienst eingestellt. Aus dem Teerbelag der Brücke über die Schwarzach in Kröblitz schaut das Eisen raus -und dies jedes Jahr (Im Frühjahr wird geflickt- im Winter Eisen), die Mitteraschauer Brücke ist kurz vor dem Einsturz, die Unteraschauer Brücke seit mehreren Jahren gesperrt. Wenn in Hammerkröblitz jemand bauen will, ist die Ortschaft von keinem Baufahrzeug über 12 Tonnen erreichbar - das muß man sich mal vorstellen - aber eine Stadthalle brauchen wir ja unbedingt!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

5.1.2008 um 18:27
72. Eintrag
Absender: Peter Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Gästebucheintrag von W. Meier

                           Fast immer am Thema vorbei !


Der Brief von Willi Meier strotzt nur so von Unterstellungen und Halbwahrheiten, die nicht unwidersprochen hingenommen werden können:

zu Pt. 1: Es sollte heißen: Die daraus entstehenden Einnahmen gehen erst nach
              Rückzahlung von Zins und Tilgung für den SB-Markt (nach ca. 20 Jahren)
              in die Finanzierung der Stadthalle ein. Bis dahin laufen enorme Kosten
              für Unterhalt und Abzahlung der Halle auf.

zu Pt. 2: Wiederum reduziert W. Meier die Diskussion um den Park auf die Bäume.
              Fest steht, dass eine Grünfläche von 850qm samt Bäumen verloren geht
              und der Park in seiner Einheit zerstört wird.

zu Pt. 3: In keinem einzigen Leserbrief der MZ und des NT wurden die Preisrichter
              als blind, inkompetent und beratungsresistent hingestellt. Das Aktions-
              bündnis ist lediglich der Meinung, dass der falsche Entwurf ausge-
              wählt wurde.

zu Pt. 5: Wiederum wird die Frage völlig falsch gestellt. Es geht doch nicht um:
              "Stadthalle ja oder nein". Es geht um:
              "Stadthalle im Park oder außerhalb".
              Das Aktionsbündnis will eine neue Halle.

zu Pt. 7: Das Wort Pressefreiheit taucht nicht ein einziges Mal in meinem Artikel
              auf. Wenn von oberster Stelle der Stadt bei der MZ-Spitze in Regensburg
              Beschwerde über Leserbriefschreiber in NEN geführt wird, ist das, wie
              uns mehrfach bestätigt wurde, ein eklatanter Angriff auf das Recht der
              freien Meinungsäußerung.
              Warum geht W. Meier darauf nicht ein und widerlegt die mehrfachen
              Versuche der Einflussnahme?

zu Pt. 8: Die Begründung für die Freibierzahlung der Freizeit Gmbh an Räte, Refer-
              enten und Mitarbeiter ist unglaublich. Was sagen die anderen Besucher
              der Bürgerversammlungen, die ebenso in ihrer Freizeit da waren und
              denen keiner die Rechnung bezahlte?
              Erst nachdem die Freibierzahlungen öffentlich gemacht wurden, erklärte
              sich der Stadtwerkeleiter bereit, die Zechen aus seinem eigenen Geld-
              beutel zu begleichen.


              Die Angriffe auf die Stadträtin Margot Weber sind dermaßen unqualifiziert,
              unsachlich und entlarvend, dass sie keines Kommentars mehr bedürfen.


W. Meier sollte sich wieder auf die Ebene der Sachlichkeit begeben und endlich auf folgende Fragen Antwort geben, die wiederholt schon gestellt wurden:

1. Warum wird die Stadthalle in den Park gebaut, obwohl das große Areal jederzeit eine andere Situierung zulässt ?

2. Weshalb muss der überdimensionierte SB-Markt zentral und in "Schräglage" auf dem Gelände errichtet  werden ?

3. Warum müssen die Bau- und Planungskosten für die Stadthalle 6,5 Mio EUR
betragen. Frühere Berechnungen gingen nur von 4,5 Mio EUR aus ?

4. Weshalb wird plötzlich vom Stadtrat eine Abstimmung über das Volksfest beschlossen ? 
Die Bürgerbefragung müsste lauten:
Will der Bürger, ob in oder außerhalb des Parks gebaut wird ?
Bei anderer Plazierung des SB-Marktes ist genügend Platz für Messen, Volksfest und andere Funktionen vorhanden.


                  
                                                                                          Peter Zant, 19.12.07

19.12.2007 um 16:14
73. Eintrag
Absender: Margot Weber
Email: 096722660-0001@t-online.de
URL:

Betreff: Ehrenamt Stadtrat

Hallo, liebe Gäste dieser Seite,

ich nehme meine kommunalen Ehrenämter (Stadt- und Kreisrätin) seit 24 Jahren äußerst gewissenhaft wahr.  Meine Absenzquote in den Gremien in dieser Zeit liegt unter einem Prozent.
Für die Dienstbefreiung zur Ausübung eines Ehrenamtes gibt es exakte Vorschriften, die für alle meine Stadtratskolleginnen und - kollegen im  Beamten- bzw. Angestelltenstatus gelten.

Zu Gremien, in denen wir "Sitz und Stimme" inne haben, ist grundsätzlich Befreiung zu erteilen; zu dem kann der Dienstherr bis zu 4 Stunden wöchentlich für die von Herrn Meier als "Lustveranstaltungen" bezeichneten Ehrungen, Einweihungen, Jubiläumsfeiern gewähren werden.
Als Dienstherr müsste Herr Meier von diesen Vorschriften Kenntnis haben.
Mandatsträger werden gerne zu diversen "Lustveranstaltungen" eingeladen (weshalb?)  - ich nehme als ein Exempel unter vielen  die Einweihung der Netzleitstelle Bärnhof zur Anschauung - und werden so zur "Steuerverschwendung" und zur "Arbeitsverweigerung" verleitet. 
Bei Bürgerversammlungen dagegen müssen die bedauernswerten Stadträte (hier besteht keine Anwesenheitsverpflichtung) ihre Freizeit opfern und werden deshalb von der Freizeit GmbH wenigsten zechfrei gehalten.
Da ich diese Spesenfreiheit - gerade von der Freizeit GmbH spendiert, die stark in die Stadthallenplatzplanung involviert ist und die Stadthalle bildete das Hauptthema der Bürgerversammlungen - nicht für korrekt und angebracht hielt, erbat ich in der letzten Stadtratssitzung Auskunft über:
a) den Personenkreis der Eingeladenen
b) die Spesenrechnung der anwesenden Architekten
c) die Höhe der Spesen  insgesamt (ich forderte die Rechnungslegung) und die Verrechnung auf dem Buchungskonto
und nahm so meine Aufgabe als Stadtrat nach Artikel 30, Absatz 3 (Kontrollfunktion eines Stadtrates)der Gemeindeordnung wahr .
Die Empörung aus Teilen des Gremiums zu diesen Nachfragen empfinde ich als sehr sonderbar,
die letzten beiden Absätze des Gästebucheintrags des Herrn Meiers ebenso.
Sind die oben zitierten Fragen nicht zu beantworten(?), da man sich der Verunglimpfung  meiner Person bzw. der Verunglimpfung des Ehrenamtes an sich 
zuwendet.

Eine neue Stadthalle - aber anders:
* eine sinnvolle Planung auf dem "Filetstück" unserer Stadt
* eine überdachte Finanzierung 
* ein Wirken ohne  Beeinflussung der Presse und ohne "Freibier"

19.12.2007 um 02:25
74. Eintrag
Absender: Wilhelm Meier
Email: wilhelm.meier@stadtwerke-neunburg.de
URL:

Betreff: zur Aufklärung

Liebe Intessierte.

ich finde, dass es längst Zeit wäre, mit den polemischen Aussagen Einzelner aufzuhören.

1. wir brauchen keinen weiteren Supermarkt
Wir bekommen auch keinen weiteren, sondern es wird nur einer verlagert. Die daraus entstehenden Einnahmen gehen eins zu eins in die Finanzierung der Stadthalle.

2. Die Grünanlage wird zerstört
Das stimmt doch nicht. Alle wesentlichen ortsbildprägenden Bäume und Baumgruppen werden erhalten. Als Ersatz für die wenigen zu beseitigenden Bäume werden um das Vielfache Neue auf dem Gelände gepflanzt.

3. die Stadthalle ist ein kirchenähnlicher Bau
Die Geschmäcker sind nun mal verschieden. Ein siebenköpfiges Preisgericht hat nach intensiver Prüfung einstimmig (!) einen ersten Preisträger bestellt, der am 26.7.2007 vom Stadtrat bestätigt worden ist.
Dabei wurden im Vorfeld 226 Arbeiten intensiv begutachtet und geprüft.
Waren denn die Preisrichter blind, inkompetent und beratungsresitent?

4. Finanzierung
Eine Kommune denkt anders als ein Unternehmen. Das ist normal, denn sonst würden auch keine Straßen mehr gebaut, weil die sich selbst auch nicht finanzieren können. Sie sind aber wichtige Infrastrukturen, die eine Kommune braucht, um für die Bürger, Gäste oder potentielle Investoren interessant zu sein.

5. Will die Neunburger Bürgermehrheit eine Stadthalle oder nicht?
Das ist für mich die entscheidende Frage schlechthin. Wir bzw. die Stadt, allen voran Hans Weichselmann, hat es geschafft, ein zeitlich eng begrenztens Zuschussfenster zu öffnen. Wenn das nicht genutzt wird, verfällt es einfach ausgedrückt.
Wir haben nicht viel Zeit, dann bekommt eben eine andere Gemeinde die bereitgestellten Mittel zugewiesen.
Davon wird die Welt auch nicht untergehen. Das käme den Interessen einiger Gegner sicher entgegen.

Aber überlegen wir doch alle mal ganz einfach:

kein Geld, keine Halle
keine Halle, keine größeren Veranstaltungsmöglichkeiten
keine größeren Veranstaltungmöglichkeiten, keine Weiterentwicklung
keine Weiterentwicklung, Stillstand
Stillstand heißt Rückschritt
Rückschritt heißt, immer schlechter Bedingungen.

6. Volksfest
Plötzlich scheint es, als ob jeder ein Volksfest haben möchte. Betrachtet man aber die Besucherzahlen der letzten Jahre, die Umsätze usw., eben alles worauf es ankommt, ergibt sich ein anderes Bild. Das Neunburg Volksfest ist am Sterben. Dazu braucht man keine höhere Matthematik. Eine Veranstaltung, die sich nicht selbst trägt und keinen Ertrag abwirft, hat in wirtschaftlicher Hinsicht keine Chance. Die Nachfrage bestimmt letztlich auch das Angebot. Und die Nachfrage hat koninuierlich abgenommen.

7. Pressefreiheit
Das Aktionsbündnis wirft u.a. mir vor, ich würde die Pressefreiheit beeinflussen. Das stimmt nicht. Die Presse hält umgekehrt Informationen zurück. Wieso wurde nur die erst Umfrage der MZ veröffentlicht, wonach dreiviertel der Teilnehmer gegen die Planung sind.
Die zweite, wonach über 80 % der Teilnehmer, die zahlenmäßig noch deutlich mehr waren als bei der ersten, für die vorgelegten Pläne waren, wird verschwiegen.
Wer beeinflusst nun die Presse?

8. Freibierliste der Freizeit GmbH
Die Freizeit GmbH hat für die teilnehmenden Referenten, aber auch die Stadträte und die eigenen Mitarbeiter bei Bürgerversammlungen die Zeche bezahlt. In der Regel zwei Getränke.
Alle Mitarbeiter waren in ihrer Freizeit da. Sie wurden weder verpflichtet, noch auf ein bestimmtes Abstimmungsverhalten getrimmt. Sie erhielten insbesondere keinen Freizeitausgleich.
Dass das nun als Amigovorwürfe gebracht wird, zeigt, wie tief das Niveau der Vorwerfenden eigentlich gesunken ist. 

Wir haben nicht unterschieden, ob ein Stadtrat für oder gegen die Planung war, ob er der Freizeit GmbH gewogen ist oder nicht.

Ich frage mich wirklich was das soll. Ich bin sogar bereit, die Summe, die für die Stadträte ausgegeben worden ist, auf meine privaten Kosten zu erstatten. Das ist kein Problem, weil es mir vollkommen fremd ist, jemanden zu beeinflussen.

9. Verschwendung von Steuergeldern
Frau Stadträtin Weber hat mir in der letzten Sitzung des Stadtrates vom 13.12.2007 vorgeworfen, ich hätte mit der Zechenübernahme für die Stadträte Steuergelder verschwendet.
Meine Überlegungen gingen in eine ganz andere Richtung: Ich dachte, die Stadträte verbringen ihre Freizeit in der Bürgerversammlung und beziehen nicht selten Prügel dafür, was sie beschließen. Deshalb wäre es fair und angebracht, wenigstens die Getränke zu übernehmen, zumal von den Stadträten auch niemand Sitzungsgeld erhält.
Wir reden in Summe aller bisherigen Bürgerversammlungen vielleicht um einen Betrag in Höhe von rd. 100 bis 150 €.
Dafür lässt sich niemand kaufen.

Nach meiner persönlichen Ansicht ist es Frau Weber, die sich fragen lassen muss, ob sie kommunalpolitisches Ehrenamt im Sinne des Gesetzes ausfüllt oder nicht.
Sie wird als Beamtin zu allen kommunalpolitischen Veranstaltungen freigestellt. Unterrichtsstunden fallen aus, auch wenn es sich nur um Einweihungen oder andere "Lustveranstaltungen" handelt. Sind das nicht die wahren Verschwendungen von Steuergeldern?

Wilhelm Meier
Am Bügerl 30
92431 Neunburg vorm Wald

17.12.2007 um 19:23
75. Eintrag
Absender: Wilhelm Meier
Email: wilhelm.meier@stadtwerke-neunburg.de
URL:

Betreff: Zur Aufklärung

17.12.2007 um 18:28
76. Eintrag
Absender: Peter Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Stadthalle

                                       Meinungsfreiheit?

Seit 10 Tagen wird ein Leserbrief von Helga Gräßl, der in zwei Geschäften auflag, im Neunburger Teil der MZ nicht veröffentlicht. Aber nicht, weil die Lokalredaktion dagegen ist, sondern weil von " oberster Stelle " ein momentaner Leserbriefstop verfügt wurde. Im Inhalt des Briefes geht es in erster Linie um die Erhaltung des Torweiherparks und die Platzierung des EDEKA-Marktes auf das Ostgelände des Areals. Keine besonders neuen Erkenntnisse, die sich aber mit den Zielen des Aktionsbündnisses decken.
Die Brisanz liegt vielmehr darin, dass innerhalb von kurzer Zeit 207 Neunburger Bürger diesen Brief unterschrieben. Sofort wurden die Stadtoberen Bgm. W. Bayerl und Stadtwerkeleiter W. Meier tätig, indem sie sich jeweils in E-mails an oberster Stelle der MZ in Regensburg beschwerten, dass im Neunburger Teil der MZ einseitig über den Stadthallenbau berichtet und den Leserbriefschreibern ein zu großes Forum eingeräumt wird. Die Länge der Leserbriefe und die Anzahl der Briefe pro Schreiber wird ebenso bemängelt. Die Seite der Stadt käme eindeutig zu kurz. Dies sei zu unterbinden!
Die MZ in Schwandorf überprüfte alle erschienenen MZ-Artikel und Leserbriefe der letzten 5 Monate. Dabei kam man zu dem Ergebnis, dass stets korrekt und neutral berichtet wurde und sogar der Stadt durch 7 halbseitige Dokumentationen ein übergroßer Berichterstattungsraum gewährt wurde. Anscheinend ist es den Verfassern nicht gelungen, den Neunburger Bürgern klarzumachen, warum bei der Größe des Areals in den Park gebaut wird, der Wanderweg verlegt werden muss und der SB-Markt zentral auf dem "Filet-Stück" der Stadt zu platzieren ist. Neunburger Architekten haben es vorgemacht, wie die Situierung der Gebäude aussehen könnte.
Nachdem an der Neunburger Redaktion nicht der geringste Makel hängen bleibt, können die zurückgehaltenen Leserbriefe nun erscheinen.
Die Intervention an oberster Stelle der MZ ist ein erneuter Versuch der Stadtoberen, in massiver Weise auf die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit Einfluss zu nehmen bzw. sie zu unterbinden.
Die Freibierliste der Freizeit Gmbh bei Bürgerversammlungen ist ein weiterer Mosaikstein im Bild der Stadt Neunburg v.W.

        
                                                                                    Peter Zant, 16.12.07

16.12.2007 um 21:25
77. Eintrag
Absender: Dipl.-Ing. (FH) Michael Hellmuth
Email: michael.hellmuth@fee.de
URL:

Betreff: Revitalisierung des Stadthallenareals

Neunburg braucht eine funktionelle Stadthalle, deren Bauart neutral sein und ins Städtebild passen sollte. Revitalisierung (städtebauliche Sanierungsmaßnahme) dient dazu, ein Gebiet aufzuwerten, in dem städtebauliche Missstände bestehen. Solche Missstände werden in zwei Arten unterschieden: Substanzschwächen und Funktionsschwächen. In Neunburg ist es die marode Stadthalle, die ein Sicherheitsrisiko für die hier wohnende und arbeitende Bevölkerung darstellt (Substanzschwäche). Ein Bau eines Supermarktes würde bestenfalls eine Funktionsschwäche des Stadthallengebietes beheben, welche hier doch gar nicht besteht.
Eine Aufwertung des Areals kann z.B. durch Parkgestaltung, Bau eines Brunnens, Gastronomie mit Biergarten (mit Blick zum Park / Kreisverkehr) oder Gestaltung eines Torweihers erfolgen. Solche Maßnahmen wären doch sicherlich ebenfalls förderfähig, in jedem Fall bestimmt aber kostengünstiger und zukunftsorientierter.
Brauchen wir dort wirklich einen Supermarkt? Ein paar Meter weiter über den Wanderweg existiert bereits ein Supermarkt, ein weiterer siedelte bereits ins Industriegebiet aus. Brauchen wir tatsächlich noch ein Gebäude, welches in ein paar Jahren evtl. wieder leer steht und auf irgendwelche Nachnutzungen hofft?
Es sollte hier nicht auf Biegen und Brechen dieses Projekt durchgezogen werden, nur um möglichst schnell eine Stadthalle zu haben, schließlich müssen wir und unsere Kinder mit  dieser Lösung ein paar Jahrzehnte leben.

7.12.2007 um 17:06
78. Eintrag
Absender: a.mühlbauer
Email: silvestris7@aol.com
URL:

Betreff: stadthalle

1.12.2007 um 19:27
79. Eintrag
Absender: Zeiser Klaus
Email: klaus.zeiser@t-online.de
URL:

Betreff: Planung Stadthallenareal

Grüß Gott,

dieser Internetauftritt dient zur Information. Unter der Rubrik "MZ Presseberichte" wird auf den Bericht vom 26.09.2007 zu einer Online-Umfrage verwiesen. Letzte Woche wurde eine weitere Online-Umfrage abgeschlossen, worin gefragt wurde, wie das modifizierte Konzept der Planer beurteilt wird. Das Ergebnis dieser jüngsten Umfrage wurde bis heute nicht in der MZ veröffentlicht. Es lautet: 84,11 v.H. der Teilnehmer können mit den neuen Entwürfen leben, da sie die Eingriffe in die Natur verringern. Zwar kann diese Umfrage genausowenig wie die erste beanspruchen, repräsentativ zu sein, aber immerhin sollte sie auch einer Erwähnung wert sein.

1.12.2007 um 16:27
80. Eintrag
Absender: Helga Gräßl
Email:
URL:

Betreff: Torweiherpark -Stadthalle

Ich möchte Allen, insbesondere dem Aktionsbündnis danken für ihren Einsatz zum Erhalt des Torweiherparkes. Sie haben den Bürgern, die bereits resignierten "es hilft ja doch nichts, wenn man was dagegen sagt, die da oben tun ja sowieso was sie wollen- .... wozu haben wir alle unterschrieben, dass der Torweiherpark nicht bebaut werden darf... -  wieder neuen Mut und Hoffnung gegeben.
Es wäre wirklich ein unverzeihlicher Fehler, diesen Park zu beschneiden bzw. zu bebauen. Andere beneiden uns um dieses schöne Stück Natur.
Und viel anziehender als ein Bau im Park ist es doch, im Schatten dieser großen Bäume wieder Feste zu feiern.
Ich hoffe, dass es bald fruchtbare Gespräche gibt bezügl. Stadthalle und - Areal. Alles Gute!

28.11.2007 um 13:22
81. Eintrag
Absender: Sandra Frank
Email: sandra.maratzki@gmx.de
URL:

Betreff: Stadthalle

Hallo,

ich denke es hatte jeder in Neunburg die Gelegenheit sich intensiv mit dem Thema Stadthalle auseinander zu setzen. Die Entwürfe für den Modell Wettbewerb konnten lange Zeit besichtigt werden, Pläne hingen aus (z.B. bei Elkes Werbewelt). Ich bin mir nicht ganz sicher ob sich soviele Neunburger die Zeit genommen haben. Ich denke der Stadtrat und auch die Architekten haben sich die Entscheidung bestimmt nicht leicht gemacht und lange diskutiert und Nerven gelassen. Warum respektiert man sowas nicht und schimpft nur? Ich bin auch ein Naturmensch und liebe Wälder und Bäume  (haben ja schließlich den Bayerischen Wald um uns herum), aber das find ich derzeit übertrieben und ich mag die Zeitung schon gar nicht mehr aufschlagen. Man sollte hier einfach mal auch an die Jugend der Stadt Neunburg denken, die einen Raum brauchen um gemeinsame Veranstaltungen zu haben, zusammen zu kommen und nicht nur die Jugend - alle Neunburger. In jedem umliegenden Dorf wird mehr Einheit, Zusammengehörgkeit gezeigt als hier in Neunburg. Schade!

25.11.2007 um 16:54
82. Eintrag
Absender: Daniel M. Zant
Email: danielzant@aol.com
URL:

Betreff: Stadthallenareal

Mitten auf dem Stadthallenplatz soll ein riesiger EDEKA-Markt mit 2000 qm Fläche errichtet werden, obwohl es bereits sieben in Neunburg v. W. gibt, bei einer Einwohnerzahl von ca. 3900 ( mit Eingemeindung 8000 ). Wer kann mir eine bayerische Stadt mit einer vergleichbaren Einwohnerzahl nennen, die mit 8 Supermärkten aufwarten kann. Ich bitte um Mitteilung! Meiner Meinung nach sollte die Innenstadt mit einem zugkräftigen Kaufhaus ( Meier-Anwesen ) gestärkt, und auf die Revitalisierung der Leerstände mehr wert gelegt werden.
Mit feundlichem Gruß        Daniel M. Zant

25.11.2007 um 11:14
83. Eintrag
Absender: Götz Elisabeth
Email: reisebuerogoetz@t-online.de
URL:

Betreff: Stadthallenareal

Da die Bürger der Stadt Neunburg durch einen Bürgerentscheid bereits entschieden haben, dass der Park so bleiben muss wie er ist, verstehe ich die ganze Planung überhaupt nicht. Es wird auf diesen Bürgerentscheid überhaupt keine Rücksicht genommen. Wieso brauchen wir nochmals einen Supermarkt ? Haben wir hier in Neunburg noch zu wenige ?
Da Edeka ja bereits Netto und Plus aufgekauft haben, werden bald diese beiden Märkte dann geschlossen werden. 
Ich verstehe dieses ganze hin und her nicht mehr.
Lasst den Park unberührt. In anderen Städten bemüht man sich solche Plätze zu gestalten, und in Neunburg werden sie ruiniert. 

24.11.2007 um 08:45
84. Eintrag
Absender: Dieter Mühlbauer
Email: dieter 0703@aol.com
URL:

Betreff: Einkaufsmarkt und Stadthalle auf Torweihergelände

Hallo,
Kurz meine Meinung zum Stadthallenthema.
Der Platz ist für die Ansiedlung von zwei Objekten dieser Grössenordnung ist einfach zu klein. Sonst müsste man ja nicht in die Grünanlage eingreifen.
Also wäre es doch vernünftig, den zusätzlichen Einkaufsmarkt, der eigentlich in Neunburg nicht gebraucht wird, ersatzlos zu streichen.
Ich fühle mich durch diese Märkte jetzt schon überversorgt.
Vorteil: Es entsteht neben der Stadthalle eine Freifläche, unter anderem für Volksfeste mit Festzelt.
 
Mühlbauer Dieter

24.11.2007 um 08:24

85. Eintrag
Absender: webmaster biNEN
Email: webmaster@binen.net
URL: http://www.biNEN.net

Betreff: News-Mail

Hallo lieber Besucher,

möchten Sie informiert werden, sobald neue Inhalte eingestellt wurden? Bitte senden Sie eine Mail an den webmaster mit dem Stichwort "News-Mail".

Schöne Grüße

webmaster biNEN

 

24.11.2007 um 00:12


86. Eintrag
Absender: Helga Gräßl, Neunburg v.W.
Email: ---
URL: ---

Betreff: News-Mail

Ehrlich gesagt: Ich bin nicht traurig über den einmütigen Stadtratsbeschluß, die Vorgabebestimmungen für die Archtitekten noch einmal zu überdenken. So besteht vielleicht doch noch die Chance, die Platzierung der Gebäude im Sinne des Bürgerentscheids zu planen und die neue Stadthalle an die Stelle der alten zu setzen. Ich kann es nicht nachvollziehen, warum die Stadthalle diese direkte Anbindung an die Altstadt braucht. Was stattdessen tagtäglich benötigt wird, sind Parkplätze zugunsten der Innenstadt. Durch die Stadthalle direkt längs des Wanderweges und des Marktes entlang der Rötzer Straße würde ein Platz wie ein Innenhof entstehen, ringsum "eingerahmt" von Gebäuden. Vorbei wäre es mit dem idyllischen Blick Richtung Grünanlage, Altstadt und Kirchturm. Die Planer der alten Halle haben diesen Standort nicht umsonst gewählt; sie haben im wahrsten Sinn des Wortes mit "Weitblick"    geplant.Und dieser Standort wäre auch der idealste für die neue Stadthalle und der neue Stadthallenplatz auch wieder bestens geeignet für die Wiederbelebung des Volksfestes. Wie schön wäre es, wenn die Verantwortlichen der Stadt einmal gemeinsam mit den Bürgern an einem Strang ziehen würden!    

 

13.01.2009 um 14:48